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1. args… Franti hatte Geburtstag

2. Ich hatte heute Nacht einen Traum, der mich dazu bewogen hat, darüber nachzudenken, ob ich nicht vielleicht doch mal in Therapie gehe. Traum war folgender: J. und Ich sind in einer Klasse, Nagel und einige andere sind auch in der Klasse. Unter anderem ist in der Klasse Unterrichtsinhalt Schamanisch reisen. Was ich d auf meiner reise gesehen habe habe ich vergessen (leider, es war wichtig, aber nicht für diesen Entschluss.). Als J. und ich die Klasse verlassen haben weil wir fertig waren, haben wir gesehen, dass irgendwer unsere Taschen und Schuhe draußen verteilt hat. Ich habe also angefangen alles wieder einzusammeln weil J. sich nicht durch das Fenster nach draußen traute. Unsere Sachen waren durch die ganze Stadt verteilt. Pille, Socken, Unterwäsche (erinnert mich irgendwie an die Scheiße die man in der Schule mit mir gemacht hat). Als ich zurückkam, traf ich auf eine Person, von der ich dachte sie sei das alles gewesen, und habe ihr einen auf die Nase gegeben. Dann kam Nagel (mein Ärgster Mobber in der Ausbildung) auf mich zu, und grinste Breit. Da dachte ich, der andere war es doch nicht und habe angefangen Nagel zu würgen. Habe solange zugedrückt bis er in Ohnmacht fallen sollte, so war zumindest mein Plan. Er hat mich nur angegrinst, sich nicht gewehrt und über mich gelacht. Da habe ich von ihm abgelassen, und festgestellt, dass die Nase von dem den ich vorher gehauen habe arg am bluten ist und obwohl die Person behauptete es sei nicht so schlimm habe ich sie noch ins Krankenhaus gebracht.

Was lerne ich also aus diesem Traum? Erstens scheine ich die ganze schulscheiße doch nicht so gut verarbeitet zu haben wie ich dachte, zweitens schlummern in mir Aggressionen, die in letzter Zeit öfter darauf drängen raus gelassen zu werden, dafür muss ich ein Ventil finden, und viertens, befinde ich mich auf meiner welle die mich immer wieder zwischen alles gut und alles scheiße taumeln lässt gerade wieder auf nem absteigenden ast. Und ich will versuchen, ihn nicht so tief absteigen zu lassen wie er sonst abstieg. Außerdem könnte ich dann auch gleich meine angst vor Kontroll-Verlust mal unter die Lupe nehmen und noch so einiges andere.

Also stehen wir vor der einzig wahren frage. Sollte ich mal mit meinem Arzt sprechen darüber? Und wenn ja, wie? Und wenn ich schon mal da bin auch gleich anbringen, dass mein Körper mehr und mehr kaputt geht?

Hmpf. Ich denke… vielleicht.