Stöckchen-Schulden

Ich habe bei der lieben Maria Mittwoch  noch Stöckchenschulden 🙂
 
Danke fürs zuwerfen, mal sehen wie lange ich brauche um alles zu beantworten, und wie oft mein Rechner dabei abstürzt 🙂
also, zuerst mal die Regeln:
 
Die Regeln:
§ Danke der Person, die dich für den Liebster Award nominiert hat, und verlinke in deinem Artikel auf ihren Blog. (habe ich hiermit getan)
§ Beantworte die 11 Fragen, die dir der Blogger, der dich nominiert hat, stellt (am Ende)
§ Nominiere 5-11 weitere Blogger für den Liebster Award. (ne, aber wer sich berufen fühlt darf diese Fragen mitnehmen)
§ Stelle eine Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen. (ne)
§ Schreibe diese Regeln in deinen Liebster Award Blog-Artikel. (jo, getan)
§ Informiere deine nominierten Blogger über den Blog-Artikel. (ne)
und nun geht es los 😀
Die Fragen:
1. Warum bloggst du?
Früher: um die Gedanken aus dem Karussell zu bekommen, denn standen sie im Blog waren sie aus dem Kopf draußen, heute: kann man das noch bloggen nennen? Wenn ja, dann weil ich an Traditionen gerne festhalte und ab und zu mal einen Platz brauche, wo ich Leuten mehr als 140 Zeichen mitteilen kann. und bei facebook habe ich ja (fast) nur Menschen, die ich schon mal in echt getroffen habe 😉
2. Was war bisher der schönste Moment in deinem Leben?
Da gab es jede Menge glorreiche, aber ich vermag nicht zu sagen welcher der schönste oder die schönsten waren.
3. Was war die bescheuertste/verrückteste Idee, die du in deinem Leben hattest und: hast du sie umgesetzt?
Meistens hatten andere die Ideen und ich bin dann einfach mitgezogen. (Flug nach Kanada mit Kanu Tour durch einen Nationalpark zum Beispiel) – sonst: Kinder bekommen. Tagesmutter werden.
4. Was ist deine negativste Eigenart?
uff. mangelndes Selbstwertgefühl? ist das eine Eigenart? Ich kann nicht so gut mit Gruppen voller Fremder Menschen.
5. Wie lange hälst du es aus, ohne zu reden?
Lange, solange ich schreiben darf, oder Internet habe oder was zu lesen habe. Früher ™ haben wir vor den Jahreskreis Festen nicht nur Nahrung gefastet, sondern auch Sprache. das fällt mir wesentlich leichter als Nahrung fasten. Dann hatten wir Kinder, das hat es kompliziert gemacht, und mittlerweile habe zumindest ich jegliches fasten vor Festen abgeschafft, weil ich es einfach gerade nicht schaffe.
6. Könntest du dir ein Leben ohne technische Geräte vorstellen?
Äh, ne. nicht mal ohne elektronische. Es sei denn ich könnte aufhören zu arbeiten. Dann hätte ich die zeit die Nahrungsmittel die wir brauchen täglich mit dem Rad zu holen. Allerdings wäre die Ernährung dann recht einseitig, so ohne Herd und Kühlschrank. Eine begrenzte Zeit (fürs LARP z.B. geht das aber ganz gut )
7. Hast du einen Lieblingsfilm oder ein Lieblinsgbuch?
Nein. Ich liebe zu viele Bücher, Filme und Serien.
8. Was würdest du machen, wenn du im Lotto eine Million gewinnen würdest?
Ein Haus bauen und den Rest anlegen
9. Was ist dein Lebenssinn?
Ist das Leben selber nicht der Sinn?
10. Angenommen, du könntest durch die Zeit reisen – welches Ereignis würde dich reizen bzw. für welche historische Person würdest du dich interessieren?
ich würde hier bleiben 😉
11. Wie bist du auf deinen Bloggernamen gekommen?
so hieß ich schon immer im Internet 🙂 Damals war mein Lieblingsbuch die kleine Hexe, und ich mochte den namen des Raben „Abraxas“ Da das aber ja ein „Jungenname“ ist und ich nun mal ein Mädchen war habe ich mich halt Abraxa genannt 🙂
geschafft, jeah!

17 Jahre

Ohne es jetzt überprüft zu haben 🙂
17 Jahre meines Lebens war mir, mehr oder weniger, bewusst, dass ich anders bin als viele. Eigentlich nicht direkt ab der Geburt, aber im Kindergarten schon 🙂
In meiner Jugend hatte ich einen, nein eigentlich zwei, ziemlich wilde Frendeskreise, aber von Relevanz ist heute der mit Anna, Björn, Jenny, und den vielen anderen 😉 wir haben ziemlich viel herum probiert miteinander, und so manche Gedankliche Grenzen in unseren Zelten und Zimmern überschritten. Ich habe mich vorher, schon ab etwa 12, immer wieder gefragt, wer, was, und wie ich eigentlich bin. Anfangs verwirrt, weil es doch nicht sein könnte, dass ich Frauen anziehend fand, später, weil es doch irgendwie nicht sein könnte, dass ich quasi „weder Fisch noch Fleisch“ war, also weder nur Jungs, noch nur Mädchen anziehend fand, sondern beide Geschlechter. mit 17 war mir dann schlussendlich klar, dass ich wohl doch Bisexuell bin 🙂
Ich ging vor Aufgeregt zu meinem damals besten Kumpel Björn, um ihm diese bahnbrechende Erkenntnis mitzuteilen, und er grinste und sagte „das weiß ich doch schon längst“ 🙂
Ich war damals 17, das ist jetzt 17 Jahre her. Das ist doch ein guter Zeitpunkt, um mit meinen Freunden zu meinem ersten CSD nach Hamburg zu fahren, oder?
Vielleicht denke ich zwischendurch nochmal an die paar Frauen, die es in meinem Leben gab, und grinse etwas in mich hinein 🙂
Edit: die Wirrungen um „ich wäre so gern ein Junge“ und viele andere spannende Geschichten tolle Menschen habe ich mal ausgelassen, weil ich das hier auf dem Tablet schreibe, und meine Gedanken dazu viel zu verworren sind und ich eh die hälfte vergessen würde 😉

Freizeithose

heute habe ich endlich Zeit gefunden die Freizeithose von Lillesol&Pelle zuende zu nähen. Ich hatte von keinem Stoff ausreichend da um eine einfarbige Hose hin zu bekommen, deswegen ist sie jetzt halt bunt. ob ich mich damit auf die Strasse traue weiß ich noch nicht, aber immerhin kann ich sie zuhause gut tragen, denn sie ist gemütlich, leicht und luftig.
Ich habe sie aus Trigema Stoffresten genäht 😉 und mein Lieblingsbündchen dazu genutzt. Ich finde die Streifen am Bündchen nämlich voll cool 🙂
Insgesamt hat die Hose eine gute Passform, auch wenn man jede Delle meines Körpers durch den dünnen Stoff sieht. Und Dellen habe ich viele 🙂
Ich hatte vorher Befürchtungen, dass mein Hintern nicht ganz rein passen würde, aber da ich das Bündchen kurzentschlossen in der breite verdoppelt habe geht das ganz gut, sogar beim hinhocken 🙂
An den Beinen musste ich die Hose um 5 cm verlängern, ich bin einfach zu lang für diese Welt.
Hier noch ein paar doofe Fotos, aber besser geht es gerade nicht mangels ordentlichem Licht und fehlender guter Kamera.
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spontane Ernüchterung ;)

Jetzt habe ich ein Korsett und musste feststellen, ich muss mir mit meinen Brüsten was einfallen lassen, ich habe zu wenig Oberweite um das Korsett als einziges Oberbekleidungsteil anzuziehen.
Habt ihr Geheimtipps für hübschen Busen im Korsett? Oder ist es doch die falsche Korsett-Form? Oder ist es schlicht eine Nummer zu groß gekauft? keine Ahnung. (Da war es, das Problem mit dem „wenn du ein Korsett kaufen willst, gehe in ein Fachgeschäft *hust*)
Egal, im Größen und ganzen bin ich trotzdem höchst zufrieden, und bis ich eine Lösung für das Busen-Problem gefunden habe trage ich halt ne Bluse drunter. Ist im Winter eh ziemlich kühl so. Oder ich Engagiere den Dod als Büsten-Halter 😉
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Näh-content mal wieder :)

(copypasted aus der Facebook-gruppe von ringelmiez)
Beinkleid
Man sieht nicht viel davon, es ist schließlich nur eine schwarze Leggins, aber ich freue mich wie Bolle, denn es ist das erste Mal, dass mir eine Leggins passt. Das Schnittmuster ist das Beinkleid, ich habe die Beine vorher ausgemessen und dann um 9 cm verlängert, und habe ein 3 cm Gummi eingezogen. da das Beinkleid aber ja für 1,8 cm Gummizüge gedacht war habe ich also überall oben 2,4cm drauf geschlagen. und dann den Hintern noch um 1,2 cm hoch gezogen, weil ich ziemlich lang bin, und meine Taille dem entsprechend hoch ist. Was soll ich sagen, Ich kann sogar auf dem Fußboden sitzen, ohne dass mein Hintern hinten raus schaut. Das ist extrem toll
Allerdings macht meine Nähmaschine jetzt häufiger Probleme, ich müsste sie wohl mal reinigen und schmieren, das habe ich noch nie getan und habe die Maschine schon >10 Jahre (selten genutzt). Nun transportiert sie manchmal nicht mehr richtig und gestern wollte sie ab und zu nicht mehr weiter nähen, als wenn die Mechanik irgendwo klemmt. Habt ihr irgendwo eine Anleitung wo steht wie man eine Nähmaschine reinigt und was man selber machen kann?
Die Maschine ist eine alte Aldi Maschine, von der damals alle sagten, dass sie recht gut ist für eine Billigmaschine.
Und noch eine Frage: Da ich zwar an der Maschine einen Overlock stich habe, aber ihn nicht benutze sondern mit Zickzack nähe, wie stelle ich den bei Jersey am besten ein? ich hatte ihn jetzt auf die kleinste Stichbreite und 1,5er Stichabstand gesetzt weil sonst die Nähte so doof aussahen hinterher, aber das ist dann auch nicht mehr so extrem dehnbar habe ich das Gefühl. Ich habe Sorge, dass mir da irgendwann mal eine Naht reißt, was meint ihr dazu?

ein Wizzard :D

Ich habe neulich versehentlich Stoff gekauft. Weil ich mal wieder einen Versuch starten wollte Klamotten zu nähen.
Nunja, das Kleid für Laura liegt hier mehr oder minder auf Halde und wird wohl eher nichts mehr werden, aber vorgestern war ich endlich gesund genug um mit einem Shirt für mich anzufangen. Der Plan war, ein Schnittmuster zu finden, dass mir passt. kostenlos. Naja, ich habe die Suche dann aufgegeben und habe mir aus einem Shirt das passte ein Schnittmuster gebaut. Das ist gar nicht so einfach wie es schien, und so ist das Witzzard-Shirt jetzt etwas knapper als geplant obenrum, es passt aber noch 🙂
Da ich das Vorder- und Rückenteil noch etwas verlängert habe passt es auch von der Länge super, und aus dem Sternenstoff für Lauras Kleid (den Resten) habe ich auch noch erfolgreich Ärmel gebaut.
Für „das erste mal ein Oberteil genäht“ finde ich, es ist ganz gut geworden. Auf jeden Fall kann ich es tragen und muss es nicht einer Zweitverwertung zuführen 🙂
Ich bin stolz 😉
Wizzard
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5 Jahre ♥

5 Jahre schon.
 
Jahre voller Spaß, Freude, Arbeit und auch mal Streit.
heute wollten wir mit allen Leuten so feiern wie wir es schon vor 5 Jahren gewollt hätten, und uns schlicht nicht leisten konnten. Auf einer Burg, mit „sich einander nochmal das „Ja“-Wort geben, und abends einem rauschenden Fest.
Leider hat der Umzug aufs platte (oder sollte ich nasse?) Land unsere Reserven aufgebraucht, weswegen wir unseren 5. Hochzeitstag nun damit verbringen zu arbeiten, mit den Kindern essen zu gehen, und abends mit ihnen Laterne laufen zu gehen. Und währenddessen darauf zu warten informiert zu werden wie der Opa der Kinder die OP überstanden hat.
 
Ist vielleicht ganz gut so, ein rauschendes Fest wäre dem entsprechend dieses Jahr eh nicht drin gewesen. Wer feiert schon gerne wenn der geliebte Opa der Kinder auf der Intensivstation liegt (oder schlimmeres).
 
In 5 Jahren wird das nachgeholt, haltet euch den Termin schonmal frei 😀
 
Also, auf die nächsten 70 Jahre 😀
 

 
 
 
 

Ungedrosseltes Internet

Der Dod hat einen Auftrag an Land gezogen, bei dem es um viel Geld geht, der aber auch viel Internet(Volumen/Traffic) braucht.
Da wir bisher hier in der Einöde nur LTE hatten, und das zwar eine tolle Bandbreite liefert, aber selbst ohne Rechner-Installationen schon mit unseren 30 GB freiem Traffic Probleme hatten, musste etwas anderes her.
DSL fiel aus, da die Leitung hier her mehr als wackelig ist, und nichtmal unser Telefon (!) dauerhaft funktioniert. Im Ernst, wenn ihr versucht hier auf dem Festnetz anzurufen, und es ist „kein Anschluss unter dieser Nummer“ – ruft 5 Minuten später nochmal an 😀 . Internet via Satellit fällt aus, so dachten wir, weil es bezahlbar nur ginge, wenn Wir zum Upload eine andere Möglichkeit (Telefonleitung z.B. ) nehmen. Internet per Kabel geht hier nicht, weil im kompletten Dorf kein Kabel liegt. Per Stromnetz wird hier auch nicht geliefert. Wir waren ernsthaft am überlegen, ob wir Freunde im 5km entfernten Nachbardorf anzapfen, bei denen liegt nämlich Glasfaser. Nur leider wären weder Richtfunkantennen noch Kabel in die Erde buddeln sonderlich Zielführend gewesen 😀 .
 
Vor einem Monat wurden wir dann darauf hingewiesen, dass Sateliten-Internet nun auch mit Up- und Download über Satelliten bezahlbar geworden ist. Wir haben also zügig bestellt, zumal der Vertrag monatlich kündbar ist, Und haben verzweifelt auf die Hardware gewartet. Als diese kam habe ich mich heldenhaft der Kinder entledigt (sprich, die Oma angerufen, sie möge die Kinder betreuen) und mich an den Zusammenbau der Komponenten gemacht. Zusammenbauen ging mit ordentlichem Werkzeug (eine Knarre! ganz wichtig) und IKEA-Möbel-Erfahrung ganz gut. Anbringen ging mit Unterstützung des Mannes auch. Aber ausrichten ließ sich das Dings beim besten Willen nicht. Die Kinder haben gelitten, haben wir ihnen doch das Abendliche Fernsehen dafür gekappt, und wir machten weiter wie bisher. Der Dod arbeitete, die ‚braxa versuchte Netz zu sparen. Keine Youtube Videos, keine Musik aus dem Internet und so weiter. Die CD-Sammlung wurde reaktiviert bei unserem Einzug. 3 oder 4 Tage lang versuchte ich die Satelliten-Schüssel korrekt auszurichten, bevor ich aufgab, und wir in den sauren Apfel bissen und einen Fernseh-techniker kommen ließen. Die von der Firma empfohlenen verlangten alle so um die 150 Euro für das ausrichten der Schüssel. Der Fernsehtechniker sagte „64 € pro Stunde, und wenn die Schüssel schon hängt, geht es schnell“. Also versuchten wir es. Und siehe da, nach etwas weniger als einer Stunde hatten wir Internet.
Dank unserer grandiosen Vermieters, der alles lieber qualitativ hochwertig baut, brauchten wir noch nicht einmal ein neues Kabel legen, sondern konnten eines der Fernseh-Kabel abzwacken, die sind nämlich ausreichend geschirmt, dass trotzdem noch genug Daten im Hauswirtschaftsraum ankommen. Und so können wir endlich wieder Serien streamen (wir haben schließlich ein Lovefilm-Abo), Musik aus dem Netz hören, und Youtube-Links anklicken ohne schlechtes Gewissen. Ihr ahnt gar nicht, was das für eine Erleichterung ist, wenn man vorher immer daran denken musste, dass 10 GB Traffic bei der Teledoof 15 Euro! kosten wenn man seine 30 aufgebraucht hat.
 
 

kurz und knapp

jeha!
 
Antibiotika scheinen Erfolg zu haben(2 Wochen Nasennebenhöhlenentzündung waren genug),
Haus ist annektiert,
Zaun ist zumindest provisorisch gebaut,
erstes Tageskind will am 1.4. anfangen,
morgen noch ein Treffen mit der „Dame vom Amt“ und
dann sehen wir das Haus in zwei Wochen zum Einzug wieder.
Ich würde sagen, es war ein erfolgreiches Wochenende 😀