Security Blast – I

Hi!
Ich bin eine 22 jährige Frau – einen Namen habe ich noch nicht, ich bin für Vorschläge offen 🙂 . Ich habe es mir zum Beruf gemacht andere Menschen zu beschützen. Und das kann ich ziemlich gut. Ab und zu hilft mir meine Fingerfertigkeit durchs Leben, ansonsten lebe ich halt vom Bodyguard-Dasein oder mal den Türsteher an ner Tür von nem angesagten Club in Hamburg zu spielen.
Ich steh nicht so auf diesen Computer-Scheiß, da weiß man am Ende nie wer sich da gerade eingehackt hat. Ich koche mein Essen noch selber, ich kann mein Auto noch selber fahren, dann kommt es auch da an wo ich das will. So weit so gut. Wir schreiben übrigens das Jahr 2066.
Eben rief mein Chef an, ich solle einen unserer gepanzerten Wagen abholen und einen Jungen aus einer echt miesen Gegend auf der falschen Seite der Elbe aus seiner Bude abholen und an seinen Bestimmungsort bringen. Ich bräuchte zwar den gepanzerten Wagen, aber ich könne die Bewaffnung des Wagens in der Garage lassen. Mehr müsse ich nicht wissen, der Auftraggeber hat extra gezahlt dafür, dass wir nichts wissen.
Ich zog also los, meine Dolche und eine Pistole im Gürtel, die Schrotflinte unter dem Sitz. Ich ahnte gar nicht wie klug es war die Bewaffnung mit zu nehmen, auch wenn ich doch mit Pistole und Schrotgewehr mehr so leidlich umgehen kann. Meine Dolche und Messer sind meine Freunde. Nicht diese ollen Kugel-Dinger.
Naja, jedenfalls stehe och da gerade so vor dem Haus in dem dieser Marcus wohnt den ich abholen soll, da kommen so ein paar Anfang 20 Prolos auf mich zu und wollen mir Angst machen. Da komme ich ja voll nicht drauf klar. Nachdem die versuchten das Auto zu zerkratzen und der Lack sich selber reparierte hatte ich keinen Bock mehr und bin ausgestiegen. Die meisten Kiddies halten den Rand wenn sie eine durchtrainierte Frau aus so einem Auto steigen sehen. Was soll ich sagen, diese Kiddies ließen sich nicht davon abhalten einen auf dicke Hose zu machen und wollten mir zeigen wo der Hammer hängt. Nun, ich hab keinen Bock auf Stress, also habe ich versucht den Anführer anzumachen. Damit die mich in Ruhe meinen Job machen lassen. Der Anführer stieg auch voll drauf ein, allerdings wollte er wohl sofort loslegen und konnte nicht bis abends warten. Da hat er dann halt mein Knie in die Weichteile bekommen. Ok, bekommen sollen, leider habe ich eher das bein getroffen. Kann ja mal passieren. sollte es mir nicht. Gerade mir. Aber gut. Ist passiert.  Der Junge war etwas perplex, die Chance habe ich genutzt um ins Auto zu steigen. Als er dann die Waffe rausholte und auf den Wagen schoss habe ich kurzerhand die Schrotflinte unter dem Wagen raus geholt. Das hat dann doch für einen Fluchtinstinkt gesorgt bei den Kids. Das war allerdings  auch in letzter Minute, denn nun kam mein Paket aus der Tür geschlendert. ich habe ihn sich dann ins Auto setzen lassen und los ging die Reise. Erstmal haben wir uns vom Auto fahren lassen. In Hamburg ist es manchmal echt besser den Autos die Arbeit zu überlassen, wenn ich selber fahre brauche ich meistens länger.
Unterwegs hat das Paket erzählt, dass er Marcus heißt und mit Computern umgehen kann. Also besser umgehen kann als Otto-Normal-Nutzer.
Dann tauchte auf einmal ein Motorrad neben uns auf. Dann hinter uns, dann wieder neben uns. Natürlich mitten in einem alten verlassenen Industrie-Gebiet, durch das ich musste weil die Brücke gesperrt war über die der kürzeste Weg gewesen wäre.
Erstmal blieb ich entspannt, denn Gewehre können unserem Auto nicht so viel antun. Nur diese neumodischen  Energiewaffen, diese Phaser, wenn man die im korrekten Winkel schießt gehen die auch durch Panzerglas.
Als der Motorradfahrer dann tatsächlich so eine Waffe zog habe ich die Automatik doch mal abgeschaltet. Ich habe eine Vollbremsung gemacht und bin dann mit Vollgas los gebraust. Nur leider schien der Motorradfahrer das genau so zu halten wie ich und auch lieber autonom zu fahren. Er kam uns viel zu schnell wieder nahe und schoss auf uns. Der Chef war informiert, doch die Drohne die er zu uns schickte brauchte halt noch Zeit. Ich entschloss also mein Glück zu versuchen und mit der Schrotflinte auf den Typen zu schießen. Beim ersten Versuch habe ich auch noch getroffen, beim zweiten nicht mehr. Naja, shit happens. Währenddessen hat Marcus neben mir geduckt gesessen und geschimpft wie ein Rohrspatz, dass er das nicht darf, schließlich könne er das ja viel besser als ich.
Dann ging alles ganz schnell. Ich verlor die Kontrolle über den Wagen, ich wurde getroffen und ich muss ohnmächtig geworden sein. Als ich wieder zu mir kam schien es so, als habe Marcus durchs Seitenfenster den Typen weg geschossen, das Auto hatte nen Krankenwgen für mich gerufen und offensichtlich wurde die Bordelektronik irgendwie zerstört.
Als der Krankenwagen ankam kümmerten sie die Leute direkt um Marcus, obwohl ich die Angeschlagene war. Irgendwas war da nicht koscher. ich habe die am Abfahren mit Marcus hinten drin gehindert. Ich meine, ich lasse doch nicht einfach Krankenwagenfahrer los fahren mit meinem Paket, wenn ich keine Chance habe mit zu kommen. Mal davon abgesehen, dass die vom Auto für mich gerufen wurden. Ich habe sie also am wegfahren gehindert. Als ich irgendwann nen Ausweis sehen wollte um im Zweifel wenigstens sagen zu können wer das Paket, also Marcus, mitgenommen hat, da wurde mir eine Pistole in den Bauch gesteckt. Als ich mich gerade auf den Typen stürzte hat er abgedrückt. Scheiße tut das weh. Zum Glück habe ich bei solchen Aufträgen immer Kugelsichere Kleidung an. So ist mir nichts weiter passiert. Ich habe offensichtlich bei dem Versuch ihn zu entwaffnen etwas doll zugestochen – jedenfalls war er tot. Cheffe erreichte ich schon eine Weile nicht mehr per Telefon, das habe ich versucht. Scheissendreck.
Plötzlich hörte ich unsere Drohne wieder kommen, die vorhin schon mal da gewesen war, vor der das Motorrad aber ausgewichen war. Komische Konstruktion, so ein halbautomatisches Motorrad. Automatisch genug um Maschinengewehren auszuweichen, und trotzdem autonom genug um ne Vollbremsung machen zu können.
Die Drohne hat auf jeden Fall dann angefangen auf mich zu schießen und das hätte sie nicht sollen. warscheinlich ist sie gehackt worden. Das bekamen dann aber doch der Krankenpfleger hinten im Krankenwagen und Marcus, das Paket mit. denke ich. Ich flüchtete mich in den Wagen und bin durch die Türe in den hinteren Bereich.
Dort konnte ich gerade noch den zweiten Krankenpfleger davon abhalten das Paket zu töten. Er sagte, er solle M zwar lebend abliefern, aber tot ginge notfalls auch. Glücklicherweise wurde M da gerade wieder etwas fitter, und er befreite sich von dem Krankenpfleger. Ich überwältigte ihn und legte dem Krankenpfleger die Handschellen an.
Da die Drohne immer noch auf den Krankenwagen schoss ging ich davon aus, dass die auch gehackt wurde. Von wem blos? der Regierung? Das würde zu der Phaser-Waffe passen.  Das musste M irgendwie klären. z.B. indem er die Drohne nochmal hackt. Was weiß ich wie das geht. Jedenfalls mussten wir es irgendwie schaffen, dass die Drohne aufhört zu feuern, die eigentlich nicht auf mich feuern durfte. Cheffe geht natürlich weiter nicht ans Phon.
Leider haben wir bei der Aufregung den Laptop von M im Auto gelassen. Und außerhalb des Krankenwagens in dem wir hockten schoss die Drohne fröhlich vor sich hin. Also habe ich kurzerhand den Krankenwagen neben das Auto gefahren. Sollten Krankenwagen nicht eigentlich automatisch fahren? dieser hier war auf jeden Fall autonom gefahren. Das war mein Vorteil, so konnte ich den Krankenwagen direkt neben unser Auto setzen und durch die Fenster greifen um meine Schrotflinte und den Laptop von M zu greifen.
M versuchte dann sich in die Drohne zu hacken, scheiterte aber ziemlich. Also begann Marcus, der glücklicherweise mit der Schrotflinte umgehen kann, die Drohne abzuknallen. Nachdem die Drohne uns das Dach im rückwärtigen bereich des Krankenwagens weggeballert hat habe ich dann doch entschieden, dass Flucht angesagt ist. Ich steuerte uns auf direktem Weg zum alten Elbtunnel. Der ist zwar mit Holz verbarrikadiert, aber da komme ich schon durch. Er wird uns schon nicht direkt auf den Kopf fallen. Der Tunnel. Hoffe ich zumindest. Deswegen ist der Tunnel ja gesperrt, er ist einsturzgefährdet. Aber dahin kann uns die Drohne nicht folgen. Insgesamt scheinen wir auch schneller zu sein als die Drohne.
 
Da, ich sehe den Eingang zum Elbtunnel.
 
(tbc…)
 
(Ich habe Kopfschmerzen. Ich hoffe, es sind nicht zu viele Wortwiederholungen drin, und nicht zu viele Rechtschreibfehler. Warten konnte das nicht, dann hätte mir die Erinnerung gefehlt 😀  )
 
 
 
 
 

am liebsten…

Am liebsten würde ich jetzte meine LARP-Klamotten einpacken, ein Zugticket kaufen bzw. mich ins Autochen schwingen, und nach Bayern fahren. An die Tore der Akademie Airikas Traum klopfen und fragen, ob die mich aufnehmen *lach*

 

Aber – weder weiß ich wann die da intern spielen noch habe ich Geld noch Zeit um da runter zu fahren… Ich schätze mal, dass ich arbeiten muss. ausserdem wäre es fies die Orga mal eben vor die Tatsache zu stellen, dass ich die km gefahren bin – weil es ja fies wäre mich dann heim zu schicken und so 😉

 

Aber – ich würde gern 🙂 statt dessen Freue ich mich auf Samhain, auf ne Menge singen und werde bis dahin noch ein bissl singen üben ^^

schade – musik alle

Der Dod kam auf die Glorreiche idee, am letzten tavernenabend 1,5 Stunden die kamera als Tonfänger mitlaufen zu lassen, und so haben wir jetzt 18 Lieder voller tavernenstimmung – jetzt muss ich nurnoch die Mailadressen von den barden herausfinden, dann können die sich ihre Lieder anhören *freu*
und nein, ich veröffentloche die nicht ohne das ok des jeweiligen barden 😉

Airikas traum 6 – Anreisetag

fertig gepackt stand das frisch reparierte Auto bei den Schwiegereltern vor der Tür, alles war bereit, es konnte losgehen. Morgens um 5 klingelte der Wecker und wir brachen auf gen Rödental. In HH haben wir noch kurz gehalten um zu tanken und dann gings ab auf die Autobahn… irgendwann nach nicht mal der Hälfte der Strecke muss unser Navi irgendwo einen Stau erahnt haben und so sind wir den Rest des Weges fast komplett über Dörfer gefahren, die teilweise umgebaut hatten seitdem die Karten unseres Navis erstellt wurden 🙂
Und so fuhren wir im Kyffhäuser Kreis an einigen Bauarbeitern vorbei, die uns verwundert anstarrten, uns aber durch liessen obwohl die Straße danach ganz frisch geteert war an einer Stelle, und wir nur sehr knapp mit dem Auto durchpassten. Um kurz danach in einer Sackgasse zu stehen, weil die Straße einfach mitten im Nichts Endete…
Mit ein paar Umwegen über wirklich sehr schmale Feldwege landeten wir am Ende doch noch auf dem Congelände – dem Sauloch.
Nun galt es also unsere Ausrüstung den Berg hochzuschleppen und unser Zelt aufzubauen. Dank Bati, der uns das Zelt nochmal neu abgespannt hat, konnten wir sogar unsere Sachen im trockenen lagern. Es gab zwischendrin immer mal wieder ein paar Schauer, und auch immer mal wieder heftigste Sturmböen, aber das Zelt stand. Irgendwann auch die Feldbetten, und der Dod ist direkt erstmal eingepennt. Ich habe also unser Zelt schick gemacht von innen und mich angeplünnt, und bin Leute begrüßen gegangen 🙂
irgendwann habe ich den Dod geweckt, und ich hab ihm die Gegend gezeigt und er hat gekocht – mit Topf und Pfanne auf dem grill, lecker Würzkartoffeln 🙂
Danach haben wir die Taverne geentert und uns einen schönen Abend gemacht 🙂
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lernpausen

in den lernpausen bringe ich mir grade „auf der mauer auf der lauer“ auf der klampfe bei 🙂
nachdem simon immer drauf besteht, dass wir das zusammen singen und dabei auf okulele und gitarre schrammeln, dachte ich mir, es wäre doch nett die akkorde richtig zu spielen und nicht einfach irgendwelche zu greifen 🙂
also übe ich jetzt. nur h7, den kann ich noch nicht. aber der kommt in einer schnellen folge mitten drin, und so lass ich den erstmal aus bis ich den rest kann : )
danach kommen dann die ganzen liedchen die ich so gerne singe. aber singen und klampfen gleichzeitig ist etwas schwierig, meine stimme ist auf einmal so ein zartes stimmchen.. da muss ich mich ertsmal umstellen und rausfinden, wie ich so singen kann und dabei trotzdem meiner stimme nix schlechtes tue 🙂

Rollenspiel – endlich wieder in Gang kommen

Liebes Tagebuch

entschuldige, dass ich dich so lange alleine gelassen habe. Es ist sooo viel passiert in letzter Zeit, ich weiß garnicht wo ich anfangen soll.

Auf jedenfall ist mein netter Begleiter mittlerweile größenwahnsinnig oder sowas geworden. Wir sind durch seinen Fehler auf einer anderen Ebene dieser Welt gelandet. Einer Ebene die voller Untoter war. Gut, er hat dort ordentlich gemetzelt, aber eigentlich war ich diejenige, ohne die wir nie nie nie da runter gekommen wären. Leider haben wir uns auf der Ebene mit einem Drachen angelegt, der die Ebenen wechseln kann. Hoffentlich kommt der nicht hier her. Auf jeden Fall haben wir von dieser Ebene eine Menge Elfen gerettet, die es sich jetzt in Tyr gemütlich gemacht haben. Als wir dort wieder ankamen nach den Monaten in der Welt der Untoten hatte der Tempel den wir dort befreit hatten einen Ruf als Pilgerstätte bekommen, und irgend so ein eingebildeter Schnösel war jetzt der Meinung da Oberpriester zu sein. Mein Begleiter hat ihm ordentlich eingeheizt.
Wir wurden seeehr freundlich aufgenommen, haben sogar unser eigenes Haus bekommen. Wir haben dort ein halbes Jahr verbracht mit Lernen und so weiter. ich kann jetzt endlich ein paar Zauber. das ist sehr sehr gut 🙂

An meinem 15. Geburtstag habe ich einigen Alkohol, ein Messer, dass immer weiß wo das Schwert meines Begleiters ist und einen Kuss bekommen. Und eine sehr gute Party.

Leider ist am Tag danach der Mann verschwunden gewesen, von dem ich den Kuss bekommen habe. Der scheint an einer Stelle einfach wie vom Erdboden verschluckt zu sein. Spuren sind keine mehr zu sehen. Hoffentlich finden wir den bald wieder. Auf jeden Fall zieht es uns jetzt raus aus der Dorfidille, um jenen jungen Mann zu suchen. Ein ziemlich abruptes Ende der schönen Zeit, aber vielleicht hilft es meinem Begleiter mal wieder ein wenig Boden unter den Füßen zu bekommen.

Bis bald

Linda

die letzten spieltage

liebes Tagebuch

ich habe dich die letzten Tage schmählich allein gelassen. es ist so viel passiert, so schnell hintereinander, dass ich garnicht zum schreiben gekommen bin. In der nacht ist in meiner Wache etwas passiert (wieso passiert eigentlich immer alles in meinen wachen?). und zwar habe ich schritte gehört. wir haben dann nachts noch den hof abgesucht, aber nichts mehr gefunden. da es eh gerade hell wurde sind wir dann spuren gefolgt, die wir gefunden hatten. wir folgten den Spuren zu dem Lager, das hastig abgebrochen worden war. die spuren gingen danach weiter zu einem seeö. auf keiner seite des sees gingen die spuren weiter. also ist mein edler her halbelf heroisch in das kalte wasser gesprungen und hat nach einigem tauchen eine höhle gefunden. dort wollte er hinein tauchen. es hat sich jedoch heraus gestellt, dass er zu breit für den gang war. also hat er mich genötigt in diesen gang zu tauchen. der hinweg ging auch klasse (ich wäre nur beinahe ertrunken). ich landete in einer höhle in der es wasser gab. aus dieser ging ein gang heraus, aus der ich meine, dass ich etwas gehört habe.
ich habe also todesmutig versucht zurück zu tauchen. leider klappte das nicht, und so war ich froh, dass mir Elam irgendwann folgte. ich konnte mich nämlich mit letzter kraft zurück in die höhle ziehen. ab da ging es eigentlich los, dass ich ständig verletzt war.
nun saßen wir also beide in der höhle fest. unsere einzige möglichkeit da wieder raus zu kommen war, dem gang zu folgen, von dem ich vermutete, dass der typ den wir verfolgten dort lang sei. Das haben wir dann auch getan. Ich habe wie immer Elam vor geschickt und bin dann hinterher geklettert. zeitweise war es sehr eng, zeitweise so steil, ass wir mehr fielen als krochen, alles in allem war es ekelig. wenn ich mir vorstelle wieviele spinnen da unten waren wird mir jetzt noch gruselig.

letzten endes landeten wir nach einer recht rasanten tour in einem Gang. der Gang hat sich für mich irgendwie so angefühlt, als sei das der Gang den wir vor 1000 jahren benutzt haben um zu ambrosius werkstatt zu kommen.

nun muss ich aufhören zu schreiben, sonst bekommt elan noch mit, dass ich tagebuch schreibe.

bis bald

Spieltag vom 15.04.07

Liebes Tagebuch, verzeih mein wirres geschreibe vom letzten Mal. Ich hoffe ich bin heute nicht mehr ganz so verwirrt und kann mich besser daran erinnern was alles passiert ist

ich fasse es dieses mal nur kurz zusammen, denn ich habe nicht viel zeit.

Wir sind zu der Stelle gegangen wo ungefähr die Bibliothek des Meisters gelegen haben müsste. Dort liegt ein Hof von einer Dame namens Immogen. Ok, Dame. Sie ist nur 5 Jahre älter als ich. Eigentlich bin ich sogar 9995 Jahre älter als sie, aber das zählt nicht.
Wir haben nur geschaut und sind wieder zurück. Ich habe dann raus gefunden wem der Hof gehört und sind wieder hin. Wollten fragen, ob wir in ihren Keller dürfen, oder ob sie evtl. eine Nachfahrin ist von dem Menschen der damals dort verschüttet wurde?

Als wir dort waren war sie komisch. Sie ist Witwe und weiß nicht wie sie den Hof halten soll.
Irgendwie fand ich sie nett. Und da sie in einer ernsten Notsituation war dachte ich, dass sie wahrscheinlich zu stolz ist Geld so anzunehmen. Und da sie uns fragte ob wir gerne Rationen kaufen wollen, habe ich ihr halt 2 Rationen abgekauft und ihr dafür 23 Kupfer gegeben. Ich hoffe, dass ich ihr damit helfen kann.
Sie erzählte, dass neulich schon mal jemand nach ihrem Keller gefragt habe, und dass der auch gefragt habe, ob noch jemand nach dem Keller gefragt habe. Sie beschrieb ihn als sehr alt und hager mit langen weißen Haaren Aber er soll gut zu Fuß gewesen sein. Ich frage mich, ob das Meister Ambrosius war? Wir haben ihr erzählt, dass da unten im Ork-Krieg einige Schätze verschüttet worden sind. Aber leider ist ihr Kellerboden zu hart. Er besteht aus Massivem Stein.

Aus irgendeinem Grund hat Elam ihr erzählt, dass wir aus der Vergangenheit kommen. Ich fand das reichlich doof. Sie fand das auch nicht gut und hat uns raus gejagt. Ich glaube, Sie dachte, dass wir einen Scherz mit ihr treiben, und bald die Häscher des Grafen kommen. Als wir den Hof verlassen haben habe ich Elam erstmal gesagt, dass er nicht überall rumerzählen soll, dass wir aus der Vergangenheit kommen. Wir müssen ja nicht unnötig auffallen, oder? Ich mein – es wird schwer genug sich in dieser Welt zurecht zu finden.

Auf dem Rückweg haben wir uns überlegt, dass wir ihr helfen wollen den Hof zu behalten. Erst wollten wir den Grafen erpressen oder erstechen oder bestechen. Aber auf dem Weg in die Stadt ist Elam eine bessere Idee gekommen. Er hat den Hof einfach gekauft! Das hat ihn 2 Goldstücke gekostet. Ich meine – Ich bin ja schon reich. Ich habe jetzt nämlich noch 2 Silber zusätzlich zu meiner Rüstung. Mein Ganzes Kupfer habe ich ja Immogen gegeben. Elan und ich bringen uns jetzt übrigens Schreiben und Bogenschießen gegenseitig bei. So haben wir was zu tun während wir warten. Aber egal. Unser Geld scheint irgendwie doppelt so viel Wert zu sein wie es das früher war, deswegen habe ich eigentlich sogar 4 Silber.

Wir haben auf jeden Fall arrangiert, dass sie wieder mit dem Kloster handeln darf, wenn Sie einmal im Monat zur Kirche kommt Die sind so bescheuert hier! Die wollen echt das letzte Geld.

Man muss sich das mal vorstellen. Eine arme Bäuerin. Die Priester sind hier die einzigen guten Kunden. Sie verlangen einmal pro Monat einen Kirchenbesuch, mit einer ordentlichen Sachspende, sonst kaufen sie bei der Bäuerin nichts mehr. Die Bäuerin muss aber auch noch ihre verdammt hohen Steuern und den Lohn der Knechte zahlen, da sie sonst vom Grafen umgebracht wird. Sie muss also einen Großteil ihres Geldes für die Kirche geben, damit diese weiterhin als Kunde bestehen bleibt, damit sie irgendwie ihre Steuern zahlen kann. Wie die Knechte bezahlt werden und ihr Leben ist dann ja egal. So was kann doch gar nicht lange funktionieren, wenn die das mit allen Bauern so machen. Irgendwann kann man die Felder nicht mehr bestellen und die Arbeiter verhungern.

Naja, Auf jeden Fall sind wir mit dem Vertrag zu ihr zurück. Wir haben ihr Nahe gelegt, dass sie sich besser einen Mann suchen sollte, der ihr hilft. Aber das scheint nicht so einfach zu werden, denn ihre Knechte zumindest sind alle reichlich unterbelichtet. Sie hat also mit Elam ausklambüstert, wie sie mit auf den Kaufvertrag kommt, mir war das alles zu langweilig. Ich bin raus gegangen und habe mich umgeschaut.
Einer der Knechte musste mir auch gleich sein fehlendes Hirn zeigen. Er erzählte mir, dass er das Gras mähe um es den Kaninchen zu geben. Die hat er mir dann gezeigt. Die spießen die lebendig auf Stöcke. Er wollte mir das zeigen, um mir zu beweisen, dass die bestimmt keinen Schmerz haben dabei. Ich habe ihm irgendwann einfach zugestimmt. Der Argumentation: „Gras schreit nicht wenn ich es mähe, es hat keine schmerzen, Hasen schreien nicht, sie haben keine schmerzen. Zum Glück schreit Gras nicht, sonst wäre das ganz schön laut beim mähen.“ Hatte ich einfach nichts entgegen zu setzen. Dann hat der Knecht doch tatsächlich angefangen zu sabbern als er mich ansah! Ich bin dann lieber schnell ins Büro zurück.

Im Büro haben wir festgestellt, dass wir wohl da bleiben müssen über Nacht, es war zu spät zum zurück reisen. Deswegen sind wir noch eben in den Wald gehuscht und haben uns dort umgeschaut. Auf dem Weg in den Wald bin ich in eine Hütte eingebrochen, die voller angegammelter Steckrüben war. Ich hab mir meine neue Rüstung versaut! Das war sooo ekelig! Zum Glück hat Elam dann die Tür auf bekommen und mich raus geholt.
Im Wald haben wir ein Lager entdeckt von einer Person. Aber keine Person. Wir sind also zurück zum Hof um dort heute Nacht auf den Besucher zu warten. Denn Immogen hatte ja vorher schon gesagt, dass in den Nächten davor irgendwer um ihr Haus geschlichen war.