Gedanken zur (selbstgewählten) Familie

Dieser Satz von kev bereitet mir schmerzen. Ich habe mir das spiel (die Sims gekauft) weil ja niemand für mich zeit hat, und irgendwelche freunde braucht der Mensch ja. So oder so ähnlich hat er es gesagt. Aber wenn der PC nicht währe und wir uns mehr um unsere freunde *seufz* Familie, gekümmert hätten, währen sie dann auch alle gegangen? Zumindest bei der Familie kann ich es bejahen. Aus irgendeinem grunde ist mal wieder eine Familie gegangen, nachdem ich mich ihr gerade mit herz und Seele geöffnet hatte… die wievielte das wohl ist? Ich habe es aufgegeben zu zählen. Vielleicht sollte man einfach aufhören, Menschen mit denen man nicht blutsverwandt ist als Familie zu sehen und zu spüren. Sich nie wieder so tief reinknien wie man es getan hat… aber kann ich leben ohne Familie? Man sieht es ja. Nein, es geht nicht. Ich habe es jetzt seit *grübel* ja, seit Mittsommer im Prinzip versucht… aber irgendwie, nein. Ohne Familie geht nicht. Aber wo finde ich eine neue? Und lassen sich familien überhaupt finden? Und überhaupt. Ist es nicht so, dass sich alle existierenden Familien ins nichts auflösen, sobald ich da ankomme? Ist doch meistens so gewesen… kaum bin ich da, zoffen sich alle… da kann ich noch so oft schwören, da kann ich noch so sehr mein leben aufgeben… es geht einfach nicht. Es war nicht mehr zu kitten. Aber kann ich nach dem schwur überhaupt noch eine neue Familie finden? Geht das? Ich meine ich habe sie angenommen. Für immer… als meine Familie… absolute Loyalität… auch wenn sie es nicht schaffen den schwur zu halten. Oder sind schwüre jetzt hinfällig, weil es den kreis auf den wir geschworen nicht mehr gibt? Wie sagte kev doch so schön? „schwüre sind Auslegungssache“ . aber ich habe geschworen. Und ich habe mit dem herzen geschworen. Und das herz hängt noch an dem schwur. Ich werde wahrscheinlich ewig brauchen um davon los zu kommen, um ihn anders auslegen zu können… kev redet ja auch nur so… im herzen hat auch er einen Bruch, an der stelle wo der kreis stand ist ein großes schwarzes loch, wo er verzweifelt versucht sich die Familie in die er immerhin 10 Jahre arbeit gesteckt hat aus dem herzen zu reißen. Bei mir ist es immerhin nur ein Jahr, ich hatte erst begonnen mich auf diese Komponente meines Lebens zu verlassen….

Jaja… der schwur… geschworen habe ich einiges, unter anderem die Familie zu schützen… doch ist es sinnvoll, alle zu zerstören um eine Person zu schützen? Oder sollte man eine Person opfern um die Familie zu schützen? Vielleicht hätte ich T. damals doch einfach gehen sollen, dafür sorgen sollen, dass sie in mir die Leitfigur sieht und sich mir unterordnet? Vielleicht gäbe es die Familie dann noch? Aber es scheint ihnen ja allen gut zu gehen… nur kev und ich sind die leidtragenden… alle anderen sind jetzt bei g. und fühlen sich wohl. Oder sind bei n. und lassen sich gegen uns aufhetzten… überhaupt, n. diese Person, ihr habe ich damals, schon viel früher, vor etwa 2 Jahren geschworen sie und ihren Sohn zu behandeln wie meine Familie, den Sohn, der ja auch der Sohn von kev ist zu behandeln als währe es mein eigenerer… nur habe ich dabei leider vergessen, dass auch Familienmitglieder Intrigen spinnen können, das Familie nicht gleichbedeutend ist mit ich verletze dich nicht, du verletzt uns nicht…. Nein nein nein, das sollte ich nie wieder glauben… oder doch, sonst vertraue ich ja niemandem mehr… wem soll man sich anvertrauen können, wenn nicht der Familie die man selber gewählt hat, die einen bei sich aufgenommen hat?

Der Dolchstoss in den Rücken kam auf dem Fuße. Kaum hatte ich den letzten abstand zu der Familie aufgegeben und mein blut für sie gegeben, mich vollkommen in ihre schützenden und liebenden arme gelegt, schon kam der Dolchstoss. Welche „familienmutter“ wird auf einem familienfest so viel saufen, dass sie in solche Depressionen fällt, dass die Kinder überlegen sie einweisen zu lassen? Zum glück war ja der Familienvater noch da, der sie irgendwie nach hause gebracht hat. Der Rest der Familie oblag kurzzeitig meiner Verantwortung… vielleicht wäre es doch der Zeitpunkt gewesen wo ich am besten die rolle der Mutter übernommen hätte? Es gab ja sonst niemanden mehr… vielleicht würde die Familie dann jetzt noch existieren und nur einige währen gefallen? Aber auch das hätte der Rest nicht verkraftet.. wir waren ja schon nur noch so wenige… ach ich weiß auch nicht… alles fürn Arsch, kaputt, mal wieder auf der suche nach Menschen denen man vertrauen kann, denen auch kev vertrauen kann, die vielleicht irgendwann den Status der Familie (wieder) einnehmen können. Denn selbst der den ich früher gerne als meinen Vater gesehen habe, und de mich auch als seine Tochter sah ist gegangen…

Auf der suche nach neuen Menschen, mit denen man reden kann, denen man vertrauen kann, di9e auch die feste feiern (wollen) die wir feiern, und mit denen man sich auch außerhalb der feste mal treffen kann zum reden… was ist aus der Kommunikation denn geworden? So ohne PC dazwischen? So von Mensch zu Mensch, so mehr als nur ein hallo, hier bin ich, lass uns beginnen zu zocken? VERDAMMTE SCHEISSE

So, musste mal gesagt werden. Besser geht es mir zwar nicht, aber vielleicht liest es wer und kann mich verstehen, oder gehörte vielleicht der Familie an, von der ich rede?

Liebe Grüße an die Familie, der ich eigentlich nur geschworen habe sie nicht zu verraten, die aber in meinem herzen leider oder zum glück noch einen anderen schwur bekommen hat.

Ich liebe euch alle.