heute morgen, gestern abend, wie auch immer :-)

Gestern Abend habe ich die erste Übung des Buches „entdecke den Schamanen in dir“ machen wollen. Ergebnis: verdrängt und Glotze eingeschaltet gelassen. Heute morgen, nach dem Wecker klingeln dachte ich, aber jetzt machst du sie. Ergebnis: Ich drifte ab in einen Traum, der dritte Sohn steht auf einmal an der Straßenbahn statt zuhause. Das dritte Mal habe ich die Übung im Bus versucht. Ich sah den Thronsaal, mit den drei Brüdern und des Königs direkt aus der Perspektive des Dümmlings. Sah die drei federn fliegen, eine direkt links aus dem Thronsaal, der folgte der eine Bruder, eine direkt rechts aus dem Thronsaal, der folgte der andere. Ich folgte der dritten Feder, welche einfach nur 3 Meter geradeaus flog. Also setzte ich mich frustriert hin, während mein Vater der König da frustriert rumstand und sich über meine Hoffnungslosigkeit aufregte. Dann sah ich die Falltür unter dem Teppich herausschauen, und öffnete sie. Ich trat herunter, stufe um Stufe. Mein Vater schien das vorher nicht gekannt zu haben. Der Geruch ist moderig, und die Steine sind Glitschig, die Treppe ist aus Stein und die Mauern sind Felsbrocken, die aneinandergeklebt wurden. Es sieht richtig huckelig aus von innen. Die Treppe ist eine Wendeltreppe, und nach drei Umwindungen bin ich endlich unten. Da stehe ich in diesem Geruch, vor dieser Holztür, und weiß nicht einmal was ich hier soll. Ich klopfe an und eine riesen Kröte und viele kleine Kröten empfangen mich nach dem ich die Tür geöffnet habe. Nach der Frage was ich fragen will antwortete ich: Was soll ich bloß weiter tun: und die große Kröte meinte: nimm dir mehr zeit für dich.

Das werde ich hiermit tun. Sport in Form von laufen, fällt noch bis zum 11.2. aus. Wenn ich einen Termin habe denke ich nicht stundenlang nur an den Termin um danach dann auch nichts Produktives zu machen, sondern ich nutze die zeit für mich oder uns. Momentan sieht es bei mir so aus:

Diese Woche:

Donnerstag: Wäsche endlich zum Second Hand laden bringen, währenddessen Wäsche waschen. Den Rest der zeit spazieren gehen, abtrocknen oder eben halt das Buch weiter lesen, oder Reiki-übung machen, oder mit den teilen auseinandersetzen, je nachdem worauf ich Lust habe. Abends vielleicht zocken.

Freitag: habe ich noch nichts vor, also Freizeitgestaltung wie oben. Jonas kommt am Samstag

Samstag: Jonas ist da, also mit Jonas spielen, danach Freizeitgestaltung wie bei Donnerstag

Sonntag: Jonas wird abgeholt, also Wäsche waschen, und danach Freizeitgestaltung

Montag: nichts, Freizeitgestaltung siehe oben,

Dienstag, 17.20 Krankengymnastik, Rest, Freizeitgestaltung

Mittwoch: Schwimmen um 20.00 Uhr, Rest Freizeitgestaltung

Donnerstag Therapie. Sieht doch gut aus. Habe mehr Freizeit als gedacht diese Woche. Das erleichtert das ganze ungemein.

Danach habe ich die zweite Übung direkt im Anschluss gemacht. Und ich muss sagen, selbst als ich sie mir nur vorgestellt habe, habe ich den Effekt schon verspürt, auch wenn es deutlicher war, als ich es im Aufzug tatsächlich gemacht habe.

Ich fand es bei der ersten Übung sehr faszinierend, wie auch die Umgebung etwas über mich aussagt 🙂