wirrer traum und daraus resultierende gedanken

Heute nacht nur konfuses geträumt…

waren mit vielen vielen Menschen in einer Hütte. kev auch.

habe mich mit irgendwem zusammengeschlossen um einen der „Mitbewohner“ zu töten, ohne, daß die anderen es mit bekommen. den Mord wollten wir auf deren geistig behinderten Bruder schieben. eiskalt. sind raus, weil der Zeitpunkt nicht gut war und oben im Dachstuhl stand der behinderte Bruder. er fing an Balken aus dem dach zu reißen und nach uns zu werfen. ich dachte cool, dann brauchen wir das nicht mehr machen. seine Schwester die wir umbringen wollten sieht, daß das da oben ihr behinderter Bruder ist, und rennt nach ihm schreiend zurück in die Hütte. ich renne mit kev weiter zurück, aber die Balken werden immer weiter in unsere Richtung geworfen. egal wie weit wir rennen, die Balken verfehlen uns doch immer nur sehr knapp. also fangen wir einen Balken, und schmeißen den zurück. darauf hin bricht auf dem Feld auf dem wir alle (die Hüttenbewohner“ stehen ein Kampf aus. alle schmeißen wild aufeinander diese Dachbalken.

ich reiße kev sein Gesicht vom Gesicht, Sehe, daß sein Gesicht immer nur eine Maske war, und darunter eine Person aus meiner ehemaligen Schulzeit steckt, die immer mit gemacht hat beim fertig machen. ich tille aus, will ich erschlagen. doch auf einmal stehen 4 freunde neben ihm, die ihn zurück zum Haus tragen. der Mob ist nicht mehr da, alle verbünden sich gegen mich. ich bin in rage… als das ganze ein wenig abflaut, will ich zu ihm hin und mich entschuldigen, aber er sagt, hast du nicht schon genug angerichtet und wird weiter weg getragen. da erst wird mir bewußt, daß das der Mann ist mit dem ich so lange zusammen war, und nicht nur jemand der so tut als ob er Kevin sei.

wache kurz vorm weinen auf. habe immer noch einen Riesen Klos im hals.

ich bin total fertig mit der Welt. will kev gerne helfen, weiß nicht wie. bin zu schwach um ihm zu helfen. tue ihm dabei doch eh immer nur weh. kann ihm nicht helfen, bin ich doch so wie die anderen früher auch. entscheide mich für meine freunde, weil ich nicht weiß was abgeht. würde es ihm wirklich helfen, wenn ich den Kontakt zu b und c und t runterschraube? habe ich dann überhaupt noch freunde? würde es ihm wirklich helfen, oder seinen schmerz nur verdrängen, weil er ihn nicht mehr täglich aufgedrückt bekommt? und wo stehe ich dabei. gibt es außer b und evtl. kev überhaupt noch wen, der mich gut genug kennt, um zu wissen, was in mir vorgeht? ich glaube nicht. aber das liegt sicherlich an mir. weil ich mit meinen Problemen zu keiner der anderen Personen hin gehen mag. besonders nicht, wenn was passiert ist mit kev und mir. tja. und wer bleibt dann noch über? irgendwem muß ich doch erzählen, was abgeht, wie ich mich fühle, was los ist. bei den anderen geht das nicht, weil es entweder kevs freunde sind, oder unsere gemeinsamen, die ich damit nicht belasten will und werde, weil kev mittlerweile eine viel bessere Grundlage zu ihnen aufgebaut hat als ich. nur sieht er das nicht, weil er viel zu sehr in seinem schmerz um „die alten“ Freunde, die alte Familie, drinsteckt. da kommt er auch von alleine nicht wieder raus. er kann da vielleicht eine decke drüber ziehen, die sich da nennt haß, aber ihnen gegenübertreten ohne haß oder Trauer, das schafft er nicht ohne Hilfe. aber ich kann ihm diese Hilfe nicht geben. offensichtlich nicht geben. danach denkt er nur, ich würde auf „ihrer“ Seite stehen. scheiße. und überhaupt, warum bekomme ich davon eigentlich so wenig mit? maskenträger halt. habe es nicht vollständig gelernt immer durch seine Masken zu schauen. nur manchmal, wenn er nicht mehr alle aufrecht halten kann denke ich mir, vielleicht habe ich ja doch richtig geraten. aber ich kann nicht immer auf Vermutungen reagieren. das wäre Selbstmord. ich kann nicht mehr, ich will nicht mehr, würde mich jetzt gerne in einen netten kleinen depri fallen lassen, kann ich aber nicht, muß meine Masken aufrecht erhalten. darf nicht immer weinen. darf nicht zeigen wie es mir geht das was einen an anderen am meisten stört, ist der Spiegel den sie einem vorhalten.

Wäh. ich will doch nur geliebt werden.