Alexandra Dichtler – Frei wie verkrüppelte Tauben

Zuerst ein paar Worte vorweg: Mein ganzes Leben schon laufen mir Menschen über den Weg, die „irgendwie“ anders sind. Früher hatte ich keine Schublade dafür, ich habe mir angewöhnt zu versuchen keine Schubladen zu nutzen. Heute würde die Welt sie wohl in die Schublade trans* stecken. Auf jeden Fall habe ich mich zwar nie so intensiv mit der Thematik beschäftigt, dass ich jetzt all die vielen Spielarten kennen würde oder sonstwie Literatur dazu gelesen hätte, aber zumindest hat mich das Thema schon immer irgendwie fasziniert. So wie es eben viele andere Themen auch tun. Kräuterkunde zum Beispiel, Autismus und Multiple Persönlichkeitsstörungen zum Beispiel, Punkmusik zum Beispiel. Das war jetzt eine willkürliche Auswahl 😀
 
Wenn dann eine meiner zur Zeit favorisierten Autorinnen einen Jugendroman schreibt, in dem die Hauptperson trans* ist, auch wenn das nicht das Hauptthema des Buches ist wenn ich das richtig verstanden habe, dann muss ich mir das natürlich kaufen und lesen 🙂 (nicht zuletzt um die Alex zu supporten)
 
Da ich nach Beendigung des Buches immer Probleme habe es zusammenzufasen und meine Gedankengänge festzuhalten, werde ich mal während des Lesens quasi mit-bloggen. Mal sehen, ob das leichter geht und wie es euch gefällt 😀
 
Der Prolog lässt mich atemlos zurück. Ich weiß nicht genau,ob das die Geburtsstunde von Romy ist, oder ein sich öfter wiederholendes Gefühl, aber es ist so eindrücklich beschrieben, dass ich emotional sofort einsteige(n muss). Romys Befreiungsschlag quasi, Der Entschluss, nicht mehr länger als Roman aushalten zu können.
erstes Kapitel: huch, aus Ticks Sicht. Tick ist Romys bester Freund und zumindest optisch ein Punk. Eine Stelle frisst sich ein

„Gestern ist unwichtig. Morgen erst recht.[…]Der Moment ist alles, das haben Tick und Romy schon immer so gesehen“

Einmal noch so unbeschwert im hier und jetzt verweilen, ohne immer ans gestern und morgen zu denken. Dabei habe ich das Vorrausplanen und „Was passiert wenn ich dieses und jenes mache“ Denken weitestgehend abgestellt. Teils mit fatalen Folgen *schiefgrins*.
 
zweites Kapitel: hah, alles voller Erinnerungen an meine Teenie Zeit 🙂 Ich bin mit 12 aus dem Feuerwehrzeltlager geflogen. wegen Bier und Kippen 😀
drittes Kapitel: Woah, ich brauche auch so ein Arschlochgesicht, wenn man damit nicht so leicht heult. Ich heule doch ständig… Zum Glück hat Romy ein Gespür, wie es Tick geht <3 Die beiden sind ein tolles Team. (im Nachhinein will ich das Gesicht vielleicht doch nicht wenn ich sehe was die ganzen weggedrückten Emotionen mit Tick machen)
 
kapitel Nummer vier endet mit einem „ooohhh ohhh ob das jetzt klug ist?“
 
kapitel fünf: Woah Scheisse! Das Gefühl kenn ich… hoffentlich kommen die klar o.0

Meistens zieht das Leben einfach so vorbei, ohne dass er wirklich lebt.

geht uns das nicht oft so? mir zumindest.
 
kapitel sechs:
puha, das war harter Tobak. Mehr kann ich nicht schreiben ohne euch zu spoilern 😉
 
Ab hier hat es mich zu sehr mitgenommen, mitgerissen um noch parallel bloggen zu können.
Das Buch ist super. mitreißend. Es erzählt eine Geschichte mit wenig „realer“ Handlung (aber immer noch genug, dass es für ein Jugendbuch schon recht viel ist, es ist also eher was für ältere Jugendliche), aber dafür um so mehr emotionaler Handlung. Wenn man anfällig ist für die Emotionen eines Buches, ist es auf jeden Fall eine sehr ausführliche Geschichte. Mit ganz viel „Herz“ und „hach“ und „seuftz“.
Man möchte Tick bei der Hand nehmen, ihm klar machen was gerade passiert und ihm helfen. Am liebsten wäre ich in den Zug gestiegen um den dreien (es gibt ja noch einen dritten Hauptcharakter) zu helfen. Ich hab zwischendurch Jobtipps für Tick gehabt. äh, ja. das ist diese Geschichte mit den lebendigen Figuren 😀
Alles in allem ein mitreißendes Buch. ich finde es klug, dass Alex das Buch aus Ticks Sicht geschrieben hat und nicht, wie ich anfangs dachte, aus Romys. Das beseitigt viele Fallstricke. Ich denke, es könnte schwierig sein als (vermutlich) Cis-Person ein Buch dieser emotionalen Tiefe zu schreiben ohne nicht schon Jahrelang sehr eng mit dem Thema zusammen zu sein.
Ich würde dieses Buch fast allen Menschen direkt ans Herz legen. Ich bin mir jedoch nicht sicher, ob es emotional nicht so stabilen Trans* Personen wirklich zuträglich wäre das Buch zu lesen, weil Tick an einigen Stellen schon ziemlich krass drauf ist. Und das verletzend für euch sein könnte. Passt auf euch auf!
Ich habe von einigen Menschen gelesen, dass sie sich am Schreibstil stoßen, weil Ticks Gedankenwelt eben nicht hochgestochen ist. Ich fand das gar nicht. Es könnte aber daran liegen, dass es in meiner Gedankenwelt ab und zu ähnlich ab geht.
 
Ich habe den Klappentext vergessen und das Cover 🙂
 

An seinem achtzehnten Geburtstag will Tick alles Schlechte hinter sich lassen: seine Kindheit im Heim, seine heroinsüchtige Exfreundin und seine eigenen Drogenerfahrungen. Aber neue Probleme bahnen sich bereits an, allen voran, dass sein bester Freund Roman plötzlich als Frau lebt – mit allem, was dazugehört. Viel Zeit bleibt ihm nicht, sich daran zu gewöhnen, und es kommt der Tag, an dem er sich entscheiden muss. Ist er wirklich bereit, mit der Vergangenheit abzuschließen und Romy zu akzeptieren?
 
„Wir können uns entscheiden, Flügel im Kopf zu haben. Wir sind frei.“

FWVT
 
Und natürlich nehme ich auch mit diesem Buch an Daggis Bücherchalenge teil. Und zwar mit Nummer 23 „ein Buch mit etwas, was man am Himmel findet, im Titel oder auf dem Cover (Sonne, Mond, Sterne, Wolke, Regenbogen)“ – hier Tauben 🙂

Ausgelesen: Tommy Krappweis – Ghostsitter -Vorsicht! Poltergeist!

Gestern war er endlich im Briefkasten, der lang ersehnte zweite Teil der Ghostsitter Reihe.
Nachdem ich vorher etwas Stress mit Amazon hatte, weil ich es ein Unding finde, dass ich das Buch im März vorbestelle und es dann nicht am Erscheinungstag habe (mal ernsthaft, das hat doch früher auch geklappt?) konnte ich nun endlich anfangen zu lesen.
 
Das Buch zieht einen direkt wieder in seinen Bann und man (ich) möchte es am liebsten gar nicht erst weglegen. Ich habe mich gestern gezwungen es nicht zuende zu lesen weil ich wenigstens zwei Tage etwas davon haben wollte.
Jetzt habe ich es beendet und es sind wieder einmal 249 Seiten wunderbare Unterhaltung. Die Protagonisten sind so beschrieben, dass man quasi selbst zurückweichen möchte wenn es um Odors mächtigen Gestank geht oder helfen möchte Hop-Tep der Mumie die Verbände neu zu wickeln 😀
 
Ich kann es kaum erwarten, dass Simon sein aktuelles Buch beendet hat um mal zu testen, ob ihm die Ghostsitter Reihe schon liegt, oder noch zu kompliziert ist.
 
Dieses Buch ist wieder einmal eine absolute Kauf-Empfehlung und lässt sich super lesen für alle ab 8 oder 9, je nach Lesefieber. Auch für jung gebliebene Erwachsene ist es eine gelungene Reihe, wenn auch vielleicht etwas zu kurz 😀
Wollt ihr noch einen Klappentext und ein Cover? könnt ihr haben:
 

 
Das ganze Buch ist liebevoll verarbeitet und jede Überschrift wird mit einem kleinem Bild verziert. Und überhaupt gefällt mir die ganze Aufmachung des Buches richtig gut.
 
Damit da auch mal wieder was passiert (ich lese, komme aber nicht zum Bloggen) nehme ich hiermit an Daggis Buchchallenge teil und erfülle damit die Aufgabe

  • ein Buch, das Du vorbestellt hast

Stöckchen oder so

Die liebe mannymuh hat da ein Stöckchen geworfen, dass mal ein Award war 😀
Hier die Fragen:
 

  1. Natürlich zunächst die Basics: Diätest Du gerade? Jepp, ich habe seit Anfang November 12 kg verloren, es sollen noch ein paar folgen 🙂
  2. Wenn Punkt 1 ein “Ja” war, erzähl mehr! Wie sehen Deine Ziele aus? ..Wenn nicht, erzähl mir einen Witz.  Ich will fitter werden. Im Sommer mit meiner Familie mit dem Rad zur Hetlinger Schanze fahren ohne zu maulen (ca 15 km eine Strecke) Ganz nebenbei habe ich auch Gewichtsziele, schaue aber immer nur zur nächsten Etappe. In 3 kg habe ich das erste Etappenziel erreicht. Endziel liegt irgendwo zwischen 90 und 75 kg 😀
  3. Wie stehst Du zu Sport? Ich mag Sport, bin aber (noch) nicht sonderlich fit. Ich laufe, fahre Rad, gehe schwimmen, und starte auch wieder mit Muskelübungen um nicht irgendwann weich und schlabberig zu sein.
  4. Klamotten mag doch jeder: Musstest Du Dich schon von Kleidungsstücken trennen, die Du sehr mochtest (egal, ob sie nun nicht mehr passten, oder durch Schenkelreibung kaputt gingen – diese Frage geht in beide Richtungen)? Jaaa! meine sehr geliebten schwarz weißen Budapester Stiefel mit lederverstärkten Kappen, die ich aus Amerika mitbrachte und auf die mir beim Tote Hosen Konzert in der Pit ein 150 Kilo Mann draufsprang. Seit dem war eine Delle über dem großen Zeh. Aber irgendwann sind die Stiefel durch gewesen und waren nicht mehr zu retten.
  5. Noch mehr Klamotten! Hast Du ein Kleidungsstück, dass Du innig ersehnst, aber noch nicht trägst bzw. noch nicht gekauft hast? Nö. Doch! ich hätte gerne so eine Dachdecker Hose. Finde aber, die sehen nur bei dünnen Frauen gut aus. Äh, und bei jungen (Frauen meine ich jetzt), ich sollte mich also beeilen 😀
  6. Zunehmen, abnehmen, Gewicht halten: Wie machst Du es? Abnehmen: Kalorien zählen, aufs Fett achten, Sport.
  7. Wie steht Dein Umfeld zu Deinem Gewicht? zwischen „keine Reaktion“ und „jubeln“ 😀
  8. Was ist Dein Lieblingsessen? Rezepte sind übrigens auch gerne gesehen! habe gerade kein Lieblingsgericht aber viele sehr leckere. Gyros-schichtbraten ist z.B. toll http://www.chefkoch.de/rezepte/1475461252594291/Gyrosschichtbraten.html
  9. Hilfmittel? Was nutzt Du, um Dein Traumgewicht zu erreichen bzw. zu halten? Hier gilt praktisch alles, sein es Apps, Trainingsgeräte, Bücher, Internetforen, gerne auch Motivationen… aaaaaaaalles! Runtastic, myfitnesspal, Fitbit, mein Crosstrainer, und die Ruhe, die das Laufen in mir hervorruft sind meine Hilfsmittel. Ohne laufen bin ich unausgeglichen.
  10. Erzähl mir (noch) einen Witz! Lachen ist gesund. Es verbrennt nicht nur ein paar Kalorien, wenn man lacht, kann man nicht essen. ich kenne keine Witze 🙂
  11. BILDER! ICH WILL BILDER! Egal, was für welche. Vorher/Nachher Bilder, Essens-Bilder, Kleidungs-Bilder, völlig egal. Genaugenommen könnte man zu jeder meiner Fragen ein Bild posten, ich will sie alle sehen! 

IMG_0893 braxa 2005, mit Fledermaus auf der Schulter 😀 (95 kg etwa)
 
So, da das nicht mehr so wirklich Award Charakter hat funktioniere ich das ganze jetzt zu einem Stöckchen um, nehmt es euch mit wenn ihr mögt. hier nochmal die Fragen zum mitnehmen :
 

  1. Natürlich zunächst die Basics: Diätest Du gerade?
  2. Wenn Punkt 1 ein “Ja” war, erzähl mehr! Wie sehen Deine Ziele aus? ..Wenn nicht, erzähl mir einen Witz.
  3. Wie stehst Du zu Sport?
  4. Klamotten mag doch jeder: Musstest Du Dich schon von Kleidungsstücken trennen, die Du sehr mochtest (egal, ob sie nun nicht mehr passten, oder durch Schenkelreibung kaputt gingen – diese Frage geht in beide Richtungen)?
  5. Noch mehr Klamotten! Hast Du ein Kleidungsstück, dass Du innig ersehnst, aber noch nicht trägst bzw. noch nicht gekauft hast?
  6. Zunehmen, abnehmen, Gewicht halten: Wie machst Du es?
  7. Wie steht Dein Umfeld zu Deinem Gewicht?
  8. Was ist Dein Lieblingsessen? Rezepte sind übrigens auch gerne gesehen!
  9. Hilfmittel? Was nutzt Du, um Dein Traumgewicht zu erreichen bzw. zu halten? Hier gilt praktisch alles, sein es Apps, Trainingsgeräte, Bücher, Internetforen, gerne auch Motivationen… aaaaaaaalles!
  10. Erzähl mir (noch) einen Witz! Lachen ist gesund. Es verbrennt nicht nur ein paar Kalorien, wenn man lacht, kann man nicht essen.
  11. BILDER! ICH WILL BILDER! Egal, was für welche. Vorher/Nachher Bilder, Essens-Bilder, Kleidungs-Bilder, völlig egal. Genaugenommen könnte man zu jeder meiner Fragen ein Bild posten, ich will sie alle sehen!

 

kurze Notiz

Ich habe meine Blogroll aktualisiert. Ein paar die offline sind sind raus genommen, ein paar die schon lange nichts mehr geschrieben haben sind für euch versteckt.
Die angezeigten Seiten surfe ich mal mehr mal weniger oft an um zu schauen was es neues gibt 😀
Vielleicht klickt ihr euch mal durch, vielleicht lasst ihr eure Blogs hier?
 
 
 

Blogrollen :D

Nachdem mir versehentlich beim unten erwähnten Laptop kauf meine Lesezeichen abhanden kamen werde habe ich festgestellt, dass wir alle unsere Blogrolls schon sehr lange nicht mehr pflegen. In Zeiten von Sozialen Netzwerken ist das irgendwie unter gegangen 🙂
 
Ich starte deswegen heute hier mal einen Aufruf: haltet eure Blogrolls frisch, wie soll man denn sonst neue und alte Lieblingsblogs finden?
 
Ich werde mich durch meinen mal durchklicken und schauen was noch aktuell ist, und mich dann auf die Suche nach meinen bis gestern regelmäßig gelesenen Blogs machen 😀
 
Wenn ihr mitmacht, hinterlasst doch gerne einen Kommentar, dann finde ich euch schneller.
 
 
 
 

Reinhard Pelte – Inselkoller

Mit diesem Buch nehme ich an Daggis Buchchallenge teil und erfülle Aufgabe 32 – einen Debütroman.
Zuerst einmal der Klappentext:
 

Kriminalrat Tomas Jung ist auf dem Karriereabstellgleis gelandet, ins Abseits gelobt als Leiter und einziger Mitarbeiter der regionalen Abteilung für unaufgeklärte Kapitalverbrechen in Flensburg. In fünf Jahren hat er es gerade mal auf sechs bearbeitete Fälle gebracht – keinen davon konnte er lösen. Kein Wunder, dass niemand mehr an ihn glaubt. Doch dies soll sich als voreilig erweisen.
Sein neuer Fall: der Gifttod einer einflussreichen Sylter Immobilienmaklerin. Beging die einsame, kranke Frau Selbstmord? Langsam und zögerlich beginnt Jung mit den Ermittlungen. Als er im Garten der Toten einen grausigen Fund macht, scheint die Klärung des Falls nah.

Es ist 2009 im Gmeiner Verlag erschienen und ich habe es als ebook aus der Onleihe geliehen.
 
Jetzt zu meiner Meinung. Ich fand das Buch grottenschlecht. Ich habe es lediglich zu Ende gelesen um zu schauen ob vielleicht noch eine spannende Wendung kommt. die kam aber nicht. Die Story ist vorhersehbar, der Stil passt nicht zu mir, ich konnte einfach nicht in dieses Buch eintauchen. Die gelobte norddeutsche Kühle mag für einen Menschen super sein, aber als Art zu schreiben macht es das Buch nur zu einem: einem langweiligen Buch.

Gut gemacht – Februar 2016

Die liebe schwarzbefiederte fragt nach, was wir heute gut gemacht haben 😉 Da muss ich mit machen, an Tagen wie heute kann ich es gut gebrauchen 🙂
Dazu muss man wissen, dass ich Montage nicht mag. Sie beginnen überlicherweise um 6 mit „fuck, verpennt“ dann den Sohn aus dem Bett kegeln (das fiel heute weg) Ich bin, voll gut, schon um 5:30 wach gewesen um festzustellen, es sind Zeugnisferien ich muss ihn nicht aus dem Bett schmeissen 😀
TW: Zahnarztzeug
 
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ALEXANDRA DICHTLER – Codewort: Puls

Codewort Puls
 
Auch mit diesem Buch nehme ich an Daggis Buchchallenge teil, und zwar an Nummer 33: ein Buch, das ich vor dem Erscheinen lesen durfte.
Zuerst einmal die Kurzzusammenfassung, der Klappentext quasi:

Nachdem Douglas auf einer Sahara-Expedition verloren gegangen und zwei Tage lang hilflos umhergeirrt ist, hält er ihn zunächst für eine Halluzination: den hübschen jungen Mann mit der graublauen Haut, der in einer fremden Sprache zu ihm spricht, die seine dann jedoch beängstigend schnell erlernt. Doch Douglas halluziniert nicht. Su’e-Vid ist ein Außerirdischer. Ein redseliger, nervtötender Außerirdischer noch dazu – und er bringt Douglas nach ihrer unerwarteten Rettung unwissentlich in Gefahr. Denn in Su’e-Vids Gehirn befindet sich etwas, in dessen Besitz skrupellose Wissenschaftler gelangen wollen, während er selbst bald nur noch eines will: Douglas …

Alexandra Dichtler ist eine Autorin, die einen etwas gewöhnungsbedürftigen Erzählstil hat. Sie schreibt sehr blumig, meiner Meinung nach toll zu lesen, aber schwierig vorzulesen. Der Dod sieht das glaube ich genau anders herum 😉 . Der Stil ist manchmal etwas gewöhnungsbedürftig, und sicher nicht für jedermensch etwas. Zum Testen, ob der Stil etwas für euch ist kann man hier eine Leseprobe herunterladen. https://www.neobooks.com/ebooks/alexandra-dichtler-codewort-puls-ebook-neobooks-AVJBkSZLtJVf5VxhopkZ
 
Mich hat die Geschichte schon in der Leseprobe gepackt, und ich musste unbedingt weiter lesen. Also habe ich mich bei Alexandra gemeldet, da diese gerade Leser suchte 🙂 Ich konnte einfach nicht abwarten bis es das Buch zu kaufen gibt, werde es aber noch kaufen 🙂
Einmal angefangen konnte ich dieses Buch sehr schwer zur Seite legen. Es ist zwar science-fiction, aber nicht dieser langweilige Kram mit Raumschlachten und ähnlichem. Das Buch spielt auf der Erde in einer nicht all zu fernen Zukunft. Der Hauptcharakter ist ein Mann, geschrieben ist aus der Ich-Perspektive.  Es ist eine nicht zu verachtende Erotik Komponente vorhanden, die zum nachdenken anregen kann aber nicht muss. Ich würde dieses Buch aber definitiv erst ab 16 (natürlich +-, je nach Entwicklung des Jugendlichen) empfehlen, eben wegen der Erotikkomponente. Die Autorin hätte es gerne in der kategorie Gay-Romance gesehen, ich empfinde das aber garnicht als gay, wobei das sicher eine Frage der Definition von „gay“ ist. Mehr schreibe ich hier mal nicht dazu, das würde sonst spoilern.
Ich finde das Buch total super, werde es definitiv wieder lesen, und muss dringend wissen wie es mit Douglas weiter geht 😀
Leider kam das Ende recht abrupt, ich hätte mir gewünscht, dass hier noch etwas mehr vom „drumrum“ erzählt wird. Dann wäre das Buch aber wahrscheinlich unter 250 Seiten nicht davon gekommen, so hat es knapp über 170.
Ich würde es definitiv empfehlen.
 
 
 
 

Polar Loop – meine Erfahrungen

Bis letzte Woche war ich glücklich und zufrieden mit meiner Polar FT60 Pulsuhr und dem Essen tracken per Myfitnesspal(MFP). Ich spielte mit dem Gedanken mir den Polar Loop zu kaufen um einen besseren Überblick zu haben über die von mir verbrauchten Kalorien täglich. Ich kann das nämlich echt schwer einschätzen, wie viel ich mich bewege in meinem täglichen Tagesablauf. Außerdem ließe sich das dann übertragen an MFP (dachte ich) – das geht mit der Samsung Uhr vom computerfuzzi nämlich leider nicht.
Letzte Woche starb mitten in meiner Laufrunde die Pulsuhr und ein öffnen des Batteriefachs ergab, dass ein kleines Metallteil abgebrochen war, dass den Batteriekontakt herstellt.
Ich bestellte also kurzentschlossen, nach nochmaliger Recherche, dass sie alles kann was ich will, das Polar Loop Fitnessarmband.
Ich wünschte mir ein Fitnessarmband, dass sich auf dem Handy überwachen lässt, dass sich mit MFP verbinden lässt, dass zuverlässig meine Schritte zählt, dass meinen Herzschlag überwachen kann wenn ich Sport mache (laufen, crosstrainern, in Zukunft auch wieder radfahren) und das sich täglich nutzen lässt, auch als Uhr. Und das am besten unter 100 Euro, denn mehr hatte ich gerade zu dem Zeitpunkt nicht zur Verfügung. Das Loop schlägt mit 66 Euro zu buche.
Eine zugegebenermaßen recht kurze Recherche ergab, dass all das ginge mit dem Polar Loop, denn einen HerzSensor hatte ich ja schon von der Uhr, der sollte sich mit dem Armband koppeln lassen und dann beim Sport meinen Herzschlag anzeigen.
Status Quo : Das Loop-Fitnessarmband kam an und eine erste Kontaktaufnahme überstand es recht problemlos. Das Armband ließ sich gut kürzen und der Verschluss ist klasse. Es reagiert gut und die Anzeigen sind lang genug, dass man alles gut ablesen kann. Die Schritte werden zuverlässig gezählt und es spornt an. Und es ist wesentlich unkritischer als die Vorgänger Uhr, deren Anzahl Sporteinheiten ich einfach trotz niedrigster Einstellungen nie geschafft habe. 4 Einheiten die Woche, 4 Stunden Sport und dabei 4100 kcal zusätzlich verdienen war irgendwie nie drin wenn man nicht für jeden Spaziergang das HerzSensor Ding umschnallen wollte.
Jetzt kommt das große ABER des Loops : vor der ersten Nutzung muss das Fittnessarmband zwingend mit einem PC synchronisiert werden, der einen Internetanschluss braucht. Dazu braucht man einen properitären Stecker, der zwar mitgeliefert wird, aber besser nicht verloren werden sollte. Kann man sicher nachkaufen, aber warum nicht einfach per Micro-USB Daten übertragen? Davon hat fast jeder ausreichende Mengen im Haus. Außerdem muss die Uhr regelmäßig an den PC gehängt werden weil sie sonst irgendwann voll ist. Per gekoppeltem Handy ist sie nämlich zwar in der Lage Daten zu übertragen, löscht sie aber, soweit ich weiß, nicht aus dem Speicher nach einer gewissen Zeit.
Wenn man das Armband weiter machen muss aus irgendwelchen Gründen muss man sich ein neues besorgen. Man hat ja zum Anpassen das Armband abschneiden müssen.
Die Synchronisierung sowohl mit dem AndroidHandy per App und mit dem PC per Programm funktioniert. Aber laaaaangsam. Man muss schonmal 2-3 Minuten warten bis alle Daten da sind.
Die App versucht die Daten alle paar Minuten vom Loop zu holen, und saugt mit der ständigen Neuverbindung per Bluetooth den Akku des Fittnessarmbands sehr schnell leer.
Die Android kommuniziert _nicht_ mit MFP. Lediglich via Google Fit oder Strava könnte man die Daten mit bekommen sagt die App, getestet habe ich es nicht.
Mein Hertfrequenzsensor lässt sich nicht koppeln mit dem Loop, auch nicht mit der Polar App, die behauptet sie könne es. Dabei ist es ein Polar-Sensor.
Das IPad das ich habe ist zu alt/falsch und kann die Daten vom Loop nicht holen, weil die App  mein IPad nicht unterstützt.
Ich kann das Loop trotzdem nutzen, und hätte ich ein IPhone würde wohl auch alles so klappen wie ich das gerne hätte, aber mit den Android Telefon klappt es nicht.
Ein Workaround ist, die Daten nur selten mit der App zu synchronisieren und sich danach wieder auszuloggen, dann synchronisiert die App sich nicht mehr und saugt den Akku nicht leer.
Die Daten könnte ich wohl wenn ich das richtig sehe mit einem Umweg über Strava (was ist das, las es gestern zum ersten Mal) mit MFP synchronisiert und dann damit leben.
Den Herzfrequenzsensor würde ich wohl neu kaufen müssen um zu schauen ob es dann besser geht. Leider weiß ich nicht welchen Sensor genau ich von Polar habe, vielleicht ist der einfach zu alt?
Oder ich zahle das doppelte bis dreifache und schaue mich auf dem Markt nochmal um.  Fitbit? Runtastic? Was ganz anderes? Ich habe keine Ahnung.

Veröffentlicht unter Spocht