Frühlings-Sehnsucht

Heute hat mich der Rappel gepackt und ich habe meinen Gemüse-Garten für dieses Jahr geplant. Dank einer freundlichen Amazon Lieferung gestern mit etwas von meinem Wunschzettel (Ich weiß leider nicht, wer das verschickt hat) und meinem Samen-Abo von Stadt-Land-blüht.de und meinen Resten aus den letzten Jahren komme ich auf 53 größtenteils unterschiedliche Pflanzensorten dieses Jahr. (mit denen die ich noch will und Kartoffeln)
Mal sehen, ob ich alles unterbringe, aber versuchen möchte ich es dieses Jahr. Im letzten Jahr habe ich den Garten mit dem Gedanken „Ich mache nur wozu ich Lust habe, für mehr ist keine Energie da“ geführt, aber dieses Jahr möchte ich das anders haben.
Ich habe keinen sonderlich grünen Daumen, und keine Ahnung was ich da tue, aber wenn ich es nicht versuche kann ich es nicht lernen 🙂
Dauerhaft hätte ich immer noch gerne ein kleines Gewächshaus im Garten für die Pflanzen, die windschutz und viel Sonne brauchen. Der Wind macht einigen Pflanzen leider echt zu schaffen. Dieses Jahr wird es allerdings ohne gehen müssen. Mal sehen wie viele Fenster ich mit Pflanzen zugestellt bekomme 🙂
Die aktuellen Vorräte habe ich jetzt sortiert, was ich im Samen-Abo noch bekomme steht schon auf der Seite, ich kann also los legen mit Platz schaffen im Garten und auf den Fensterbänken.
Auf der Suche bin ich noch nach Lauch/Porree und Sellerie, kann da jemand aushelfen? Meine Liste umfasst folgendes: Wäre gerne bereit zu tauschen 🙂
Kiste voller Samen
Tomate (Zuckertraube)
Zuckererbse/Zuckerschote (Norli)
Chili/Peperoni (de Cayenne)
Petersilie (Einfach Schnitt 3)
Pflücksalat (Lollo Rosso)
Paprika Yolo Wonder
Gurke Moneta
Möhren Nantaise 2
rote Beete Detroit 2
Frühlingszwiebeln Tondra Musana
Rucola (wilde Rauke)
Zucchini Black Beauty
Grünkohl halbhoher grüner Krauser
Blattslat (Was französisches)
Radieschen (Rodos)
Busch-Tomate Roma
Pak-Choi
Eichblattsalat (Till)
Möhre/Karotte (Nantaise 2/Milan)
Rucola (Wilde Rauke)
Mairübchen (Blanc globe a collet violet)
Schnittlauch (Polycross)
Gurke (Sonja)
Zuckermais (Damaun)
Hokkaido Kürbis (Red Kuri)
Grünkohl (Lerchenzunge)
Basilikum (großblättrig)
Ringelblume (Calendula officinalis)
Buschbohne (Maxi)
Brokkoli (Rasmus)
Radieschen (Sora)
Thymian (Deutscher Winter)
Spinat (Butterflay glaube ich)
Feldsalat
Zuckererbse Ambrosia
Kohlrabi
Gurke Persika 2020 SLB
Zuckererbsen 2020 (selbst abgenommen)
Wicken 2020 (selbst abgenommen)
Basilikum 2020 SLF
Kornblume 2020 SLB
Zuckertraube 2020 SLB (evtl. nur noch 2 Samen drin)
Buschbohne Hinrichs Riesen 2018
Buschbohne Saxa 2020 SLB
Lufagurke 2020
Dill 2020
Zuckererbsen Dreschflegel alt
Porreee alt Dreschflegel
Tomate Fiaschetto F1 2018

Wissenschaftsgedanken

Vielleicht sollte ich es für mich einfach akzeptieren, dass ich zwar mit Wörtern umgehen kann, und gute Geschichten mag, aber eher der naturwissenschaftliche Wissenschafts-Typ bin und nicht der sagenhafte Literatur und Wörter-Mensch.
Es fühlt sich immer komisch an, wenn andere wundervoll mit Wörtern umgehen können oder Bücher lesen und sich in tiefe Analysen oder aufregende Sätze verlieren, und ich habe halt hinterher die Geschichte gelesen habe, aber man kann nicht alles können.
Wenn ich das jetzt noch verinnerlichen könnte, und mich nicht immer unbegabt fühlen würde wäre ich weiter.
Mich irritiert es dafür, wenn andere sich denken, dass sie schauen wie viel von etwas sie verbrauchen, und dann nicht das Ausgangsgewicht incl. Verpackung wiegen, sondern einfach von dem Gewicht ausgehen, dass auf der Packung steht. 😀

Wünsche

Die letzten Wochen habe ich mich sehr viel mit mir beschäftigt. Damit, was ich mir für mich aktuell wünsche. Keine Vorsätze, sondern Wünsche an mich selber.

Ich wünsche mir für mich:

  • Bewegung
  • Besser Essen – Ernährung statt Fressen
  • Mehr Struktur im Außen (sowohl Räumlich als auch Zeitlich)
  • Weniger Zeug, dass überall rumfliegt
  • Fallen lassen/ Loslassen können
  • Die Mauern des Selbstschutzes möchte ich weg haben. Oder zumindest weicher/kleiner haben.

zu lang für Twitter (Kurz-Jahresrückblick 2020)

Es war zu lang für Twitter, also landet es jetzt hier 🙂

Zusammenfassend kann man sagen, dass 2020 eine Achterbahn war. Im März ging alles kaputt inclusive der Welt, danach 9 Monate mit Panik und Unruhe im Nacken. Dörloper geworden und das Laufen gelassen. Eine Katze bekommen, lieben gelernt und 2 Monate später verloren an die Straße vor dem Haus, 2 Kinder recht erfolgreich zuhause unterrichtet, 2 Kinder extrem besorgt in die Schule gelassen, für zwei Kinder aber auch einen guten Arzt gefunden und endlich Hilfe. Ein Motorrad bekommen und dann nie gefahren, 12  kg zugenommen aber immerhin nicht angefangen zu trinken, mit P&P und der #Jagdgesellschaft die Seele irgendwie zusammen gehalten, in den letzten Wochen manchmal sogar Licht gesehen, dass mir zwischendrin verloren gegangen war. Ich kann sogar wieder lesen, was zwischendrin gar nicht mehr ging.

 

Eine Achterbahn eben.

Privat privat privat

Ich habe gerade ca 1000 Beiträge auf Privat gestellt, um sie nicht zu verlieren aber trotzdem nicht so öffentlich zu haben.

Mir war mal wieder nach einer Möglichkeit schreiben zu können, aber die mühsam geretteten Beiträge seit Simons Geburt vor 13 3/4 Jahren, wollte ich dann doch nicht mehr so online haben. 🙂

spontan Umgezogen

Kuddelmuddel.org war schon vieles. mein Blog, unsere Familienwebseite mit Massen an Bildern und Artikeln vom Dod und mir, irgendwann dann sogar meine Tagesmutter-Seite um Kunden zu finden.

Jetzt ist das Tagesmutter-dasein schon seit 8 Monaten Geschichte, und die DS-GVO steht vor der Tür. Also habe ich beschlossen, kuddelmuddel.org wird wieder mein Blog. Ich habe alles bei WordPress weg gezogen. Doof wie ich war habe ich erst das Blog gelöscht, und dann hier die Artikel wieder rein geschoben. Jetzt sind alle Bilder weg. Naja, wir werden es überleben 😉 . Aber macht das nicht nach 😛

Mal schauen, ob ich wieder mehr Muße habe zum Bloggen, wenn es wieder auf eigenem Webspace liegt. Auf jeden Fall ist seit dem letzten Eintrag einiges passiert. Außerdem muss ich das hier noch hübsch machen, aber das kennt ihr ja schon 😉

Security Blast – I

Hi!
Ich bin eine 22 jährige Frau – einen Namen habe ich noch nicht, ich bin für Vorschläge offen 🙂 . Ich habe es mir zum Beruf gemacht andere Menschen zu beschützen. Und das kann ich ziemlich gut. Ab und zu hilft mir meine Fingerfertigkeit durchs Leben, ansonsten lebe ich halt vom Bodyguard-Dasein oder mal den Türsteher an ner Tür von nem angesagten Club in Hamburg zu spielen.
Ich steh nicht so auf diesen Computer-Scheiß, da weiß man am Ende nie wer sich da gerade eingehackt hat. Ich koche mein Essen noch selber, ich kann mein Auto noch selber fahren, dann kommt es auch da an wo ich das will. So weit so gut. Wir schreiben übrigens das Jahr 2066.
Eben rief mein Chef an, ich solle einen unserer gepanzerten Wagen abholen und einen Jungen aus einer echt miesen Gegend auf der falschen Seite der Elbe aus seiner Bude abholen und an seinen Bestimmungsort bringen. Ich bräuchte zwar den gepanzerten Wagen, aber ich könne die Bewaffnung des Wagens in der Garage lassen. Mehr müsse ich nicht wissen, der Auftraggeber hat extra gezahlt dafür, dass wir nichts wissen.
Ich zog also los, meine Dolche und eine Pistole im Gürtel, die Schrotflinte unter dem Sitz. Ich ahnte gar nicht wie klug es war die Bewaffnung mit zu nehmen, auch wenn ich doch mit Pistole und Schrotgewehr mehr so leidlich umgehen kann. Meine Dolche und Messer sind meine Freunde. Nicht diese ollen Kugel-Dinger.
Naja, jedenfalls stehe och da gerade so vor dem Haus in dem dieser Marcus wohnt den ich abholen soll, da kommen so ein paar Anfang 20 Prolos auf mich zu und wollen mir Angst machen. Da komme ich ja voll nicht drauf klar. Nachdem die versuchten das Auto zu zerkratzen und der Lack sich selber reparierte hatte ich keinen Bock mehr und bin ausgestiegen. Die meisten Kiddies halten den Rand wenn sie eine durchtrainierte Frau aus so einem Auto steigen sehen. Was soll ich sagen, diese Kiddies ließen sich nicht davon abhalten einen auf dicke Hose zu machen und wollten mir zeigen wo der Hammer hängt. Nun, ich hab keinen Bock auf Stress, also habe ich versucht den Anführer anzumachen. Damit die mich in Ruhe meinen Job machen lassen. Der Anführer stieg auch voll drauf ein, allerdings wollte er wohl sofort loslegen und konnte nicht bis abends warten. Da hat er dann halt mein Knie in die Weichteile bekommen. Ok, bekommen sollen, leider habe ich eher das bein getroffen. Kann ja mal passieren. sollte es mir nicht. Gerade mir. Aber gut. Ist passiert.  Der Junge war etwas perplex, die Chance habe ich genutzt um ins Auto zu steigen. Als er dann die Waffe rausholte und auf den Wagen schoss habe ich kurzerhand die Schrotflinte unter dem Wagen raus geholt. Das hat dann doch für einen Fluchtinstinkt gesorgt bei den Kids. Das war allerdings  auch in letzter Minute, denn nun kam mein Paket aus der Tür geschlendert. ich habe ihn sich dann ins Auto setzen lassen und los ging die Reise. Erstmal haben wir uns vom Auto fahren lassen. In Hamburg ist es manchmal echt besser den Autos die Arbeit zu überlassen, wenn ich selber fahre brauche ich meistens länger.
Unterwegs hat das Paket erzählt, dass er Marcus heißt und mit Computern umgehen kann. Also besser umgehen kann als Otto-Normal-Nutzer.
Dann tauchte auf einmal ein Motorrad neben uns auf. Dann hinter uns, dann wieder neben uns. Natürlich mitten in einem alten verlassenen Industrie-Gebiet, durch das ich musste weil die Brücke gesperrt war über die der kürzeste Weg gewesen wäre.
Erstmal blieb ich entspannt, denn Gewehre können unserem Auto nicht so viel antun. Nur diese neumodischen  Energiewaffen, diese Phaser, wenn man die im korrekten Winkel schießt gehen die auch durch Panzerglas.
Als der Motorradfahrer dann tatsächlich so eine Waffe zog habe ich die Automatik doch mal abgeschaltet. Ich habe eine Vollbremsung gemacht und bin dann mit Vollgas los gebraust. Nur leider schien der Motorradfahrer das genau so zu halten wie ich und auch lieber autonom zu fahren. Er kam uns viel zu schnell wieder nahe und schoss auf uns. Der Chef war informiert, doch die Drohne die er zu uns schickte brauchte halt noch Zeit. Ich entschloss also mein Glück zu versuchen und mit der Schrotflinte auf den Typen zu schießen. Beim ersten Versuch habe ich auch noch getroffen, beim zweiten nicht mehr. Naja, shit happens. Währenddessen hat Marcus neben mir geduckt gesessen und geschimpft wie ein Rohrspatz, dass er das nicht darf, schließlich könne er das ja viel besser als ich.
Dann ging alles ganz schnell. Ich verlor die Kontrolle über den Wagen, ich wurde getroffen und ich muss ohnmächtig geworden sein. Als ich wieder zu mir kam schien es so, als habe Marcus durchs Seitenfenster den Typen weg geschossen, das Auto hatte nen Krankenwgen für mich gerufen und offensichtlich wurde die Bordelektronik irgendwie zerstört.
Als der Krankenwagen ankam kümmerten sie die Leute direkt um Marcus, obwohl ich die Angeschlagene war. Irgendwas war da nicht koscher. ich habe die am Abfahren mit Marcus hinten drin gehindert. Ich meine, ich lasse doch nicht einfach Krankenwagenfahrer los fahren mit meinem Paket, wenn ich keine Chance habe mit zu kommen. Mal davon abgesehen, dass die vom Auto für mich gerufen wurden. Ich habe sie also am wegfahren gehindert. Als ich irgendwann nen Ausweis sehen wollte um im Zweifel wenigstens sagen zu können wer das Paket, also Marcus, mitgenommen hat, da wurde mir eine Pistole in den Bauch gesteckt. Als ich mich gerade auf den Typen stürzte hat er abgedrückt. Scheiße tut das weh. Zum Glück habe ich bei solchen Aufträgen immer Kugelsichere Kleidung an. So ist mir nichts weiter passiert. Ich habe offensichtlich bei dem Versuch ihn zu entwaffnen etwas doll zugestochen – jedenfalls war er tot. Cheffe erreichte ich schon eine Weile nicht mehr per Telefon, das habe ich versucht. Scheissendreck.
Plötzlich hörte ich unsere Drohne wieder kommen, die vorhin schon mal da gewesen war, vor der das Motorrad aber ausgewichen war. Komische Konstruktion, so ein halbautomatisches Motorrad. Automatisch genug um Maschinengewehren auszuweichen, und trotzdem autonom genug um ne Vollbremsung machen zu können.
Die Drohne hat auf jeden Fall dann angefangen auf mich zu schießen und das hätte sie nicht sollen. warscheinlich ist sie gehackt worden. Das bekamen dann aber doch der Krankenpfleger hinten im Krankenwagen und Marcus, das Paket mit. denke ich. Ich flüchtete mich in den Wagen und bin durch die Türe in den hinteren Bereich.
Dort konnte ich gerade noch den zweiten Krankenpfleger davon abhalten das Paket zu töten. Er sagte, er solle M zwar lebend abliefern, aber tot ginge notfalls auch. Glücklicherweise wurde M da gerade wieder etwas fitter, und er befreite sich von dem Krankenpfleger. Ich überwältigte ihn und legte dem Krankenpfleger die Handschellen an.
Da die Drohne immer noch auf den Krankenwagen schoss ging ich davon aus, dass die auch gehackt wurde. Von wem blos? der Regierung? Das würde zu der Phaser-Waffe passen.  Das musste M irgendwie klären. z.B. indem er die Drohne nochmal hackt. Was weiß ich wie das geht. Jedenfalls mussten wir es irgendwie schaffen, dass die Drohne aufhört zu feuern, die eigentlich nicht auf mich feuern durfte. Cheffe geht natürlich weiter nicht ans Phon.
Leider haben wir bei der Aufregung den Laptop von M im Auto gelassen. Und außerhalb des Krankenwagens in dem wir hockten schoss die Drohne fröhlich vor sich hin. Also habe ich kurzerhand den Krankenwagen neben das Auto gefahren. Sollten Krankenwagen nicht eigentlich automatisch fahren? dieser hier war auf jeden Fall autonom gefahren. Das war mein Vorteil, so konnte ich den Krankenwagen direkt neben unser Auto setzen und durch die Fenster greifen um meine Schrotflinte und den Laptop von M zu greifen.
M versuchte dann sich in die Drohne zu hacken, scheiterte aber ziemlich. Also begann Marcus, der glücklicherweise mit der Schrotflinte umgehen kann, die Drohne abzuknallen. Nachdem die Drohne uns das Dach im rückwärtigen bereich des Krankenwagens weggeballert hat habe ich dann doch entschieden, dass Flucht angesagt ist. Ich steuerte uns auf direktem Weg zum alten Elbtunnel. Der ist zwar mit Holz verbarrikadiert, aber da komme ich schon durch. Er wird uns schon nicht direkt auf den Kopf fallen. Der Tunnel. Hoffe ich zumindest. Deswegen ist der Tunnel ja gesperrt, er ist einsturzgefährdet. Aber dahin kann uns die Drohne nicht folgen. Insgesamt scheinen wir auch schneller zu sein als die Drohne.
 
Da, ich sehe den Eingang zum Elbtunnel.
 
(tbc…)
 
(Ich habe Kopfschmerzen. Ich hoffe, es sind nicht zu viele Wortwiederholungen drin, und nicht zu viele Rechtschreibfehler. Warten konnte das nicht, dann hätte mir die Erinnerung gefehlt 😀  )
 
 
 
 
 

#HilfefuerAnne

Die Anne ist eine Liebe. Ich habe begonnen sie zu lesen, da war sie schwanger mit dem ersten Kind. Und wie das damals (ja, ich weiß, ihr könnt das nicht mehr hören)(Das läuft schon seit über 9 Jahren) so war, als die Blogger noch ein kleiner Haufen waren (klein-Bloggershausen halt) und niemand sauer war wenn man mehr als ein Thema pro Blog hatte – Als es noch mehr Tagebuch als SEO war, wir haben einander gelesen. Immer und immer wieder miteinander geschrieben. Miteinander gespielt (WoW, was sonst), miteinander gelacht, gelitten.
Als Laura sich ankündigte, und wir echt kaum Geld hatten und alles ins Chaos zu stürzen drohte, wollte ich unbedingt so ein Beistellbettchen haben für Laura. Anne hatte noch eines, nutzte es aber als Bücherregal. Also haben wir kurzerhand getauscht, ein Kinder Bücherregal gegen ein Beistellbettchen :D.
 
Ich bin also mit flatterndem Herzen zu Anne gefahren, einer mir bis dahin nur aus dem Internet bekannten Frau. Habe meinen dicken Bauch zu ihr geschoben und mich lange und gut mit ihr unterhalten. Dann musste ich aufs Klo. Und wie man das so macht mit Badezimmern in Häusern mit Kleinkindern, ich habe abgeschlossen. Das sollte sich als Fehler herausstellen.
Ich kam nämlich nicht wieder raus aus dem Bad. Die Tür ließ sich einfach nicht mehr aufschließen. Wir hatten nicht genug Kraft den Schlüssel im Schloss umzudrehen. Ich weiß noch, wie ich kurzerhand beschloss durchs kleine Gästeklo-fenster rauszuklettern 😀
Das fanden Anne und Uwe aber nicht sooo gut. Ich habe ihnen dann doch nur den Schlüssel raus gereicht und von außen ließ sich aufschließen. Dennis war bis dahin schon längst vergangen vor Sorge.
(Nachzulesen hier: https://abraxa.wordpress.com/2010/10/18/mini-urlaub-tag-1/ )
 
Kurz nach mit entschied sich Anne dann auch, Tagesmutter zu werden, und das ließ sich eigentlich sehr gut an. Sie hat eine tolle Großtagespflege auf die Beine gestellt. Und dann kam die Hiobsbotschaft. Krebs. Im Kopf. Sehr nahe am Gehirn. Am Gehirn einer super intelligenten, super netten, Frau. Die ganz bestimmt ihr Gehirn noch braucht.
 
Da man als Tagesmutter immer nebenberuflich selbstständig ist, ist es enorm schwierig, manchmal sogar unmöglich, sich mit Krankengeld zu versichern. Für Anne war es unmöglich. Obwohl sie sich gekümmert hat bevor sie krank wurde. Nun hat sie also Krebs. bereits in der zweiten Runde. Und es sieht so aus, als könne sie eine ganze Weile nicht mehr arbeiten. Damit sie sich ganz aufs Gesund werden konzentrieren kann und sich keine Sorgen um das öde Geld machen muss haben wir eine Sammlung gestartet. Erstmal unter uns Internetfreunden. Das Geld ist bereits bei ihr. Und jetzt eben per Leetchi. Unser Ziel ist den Verdienst von einem Jahr abzupuffern. Wir haben schon eine Menge erreicht, ich hoffe, ihr könnt da noch ein wenig was hinzufügen. Und wenn ihr gerade knapp bei Kasse seid, dann teilt den Link, diesen Beitrag, irgendwas. Spread the word. Fragt eure Freunde, Bekannte, Familie.
Das muss doch zu wuppen sein, oder?
 
 
 

ein Jahr

Heute vor einem Jahr stand ich auf der Waage und habe entschlossen, dass es so nicht mehr weiter gehen kann.
120kg habe ich auf die Waage gebracht, ich war zwar schon am walken und Radfahren, aber trotzdem wurde ich immer dicker. Also habe ich mich mal wieder bei myfitnesspal angemeldet und dort herumgesurft. Und dann was im Forum geschrieben und begonnen aufzuschreiben was ich so esse.
Dank der Tatsache, dass ich dort was ins Forum geschrieben habe habe ich dort Freunde gefunden, und es hat sich wieder einmal bewahrheitet: Wenn ich etwas alleine angehe ist es viel schwerer als wenn da eine Community hinter mir steht und mir zuhört, mich aufmuntert, anfeuert und mir Tipps gibt. Oder auch mal nen Tritt in den Arsch.
Wie es aktuell um mich steht habe ich im Posting unten geschrieben. Aktuell stagniert die Abnahme. Das ist aber soweit ok, Ich muss gerade mal wieder meine antrainierten Verhaltensweisen über Bord geworfen bekommen, das dauert halt manchmal.
Im Moment ist es bei der Arbeit stressig, da möchte ich mich nach Feierabend nur noch ins Bett flauschen und mich mit warmer weicher Schokolade belohnen. Naja. Lasse ich besser, jedenfalls auf Dauer 🙂
Allerdings ist das ja etwas, das viele schreiben, die viel abnehmen, man muss sich zwischendrin immer mal wieder mit seiner Psyche beschäftigen, sonst wird das nichts 😉
Ich bin ein bisschen Stolz darauf, das ganze ein Jahr durchgehalten zu haben, und hoffe, dass ich in einem Jahr mit weiteren -16 kg glänzen kann. Oder irgendwo zwischendrin mein Wohlfühlgewicht gefunden habe. Seit ich den Stempel Adipositas los geworden bin habe ich mein erstes Zwischenziel erreicht, jetzt schaue ich alle 5 kg ob ich mir gefalle, ob ich mich wohl fühle und was sonst so los ist bei mir.

Auf jeden Fall ein fettes DANKE! an die Leute von mfp, an meine Familie, die mich super unterstützt und nicht genervt ist wenn ich schon wieder laufen gehen will, und an meine Freunde in der großen weiten Welt da draußen 😀 

 

Entwicklung

Etwas mehr als ein Jahr nach diesem Artikel: abraxa.wordpress.com/2015/07/04/blogparade-mein-korper-und-ich/
 
Bin ich fast 16 kg leichter. Ich fahre Rad, ich jogge 5km, ich bin Sportlich.
 
Entwicklung sehe ich häufig nur wenn ich sehe wie die Klamotten sitzen. Deswegen gibt es heute Vergleichsphotos 😉
Rechts ist jeweils gerade eben, links jeweils im Juli 2015